Auf Grund der steigenden Infektionszahlen sieht sich das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont gezwungen, die Besuchsregelungen im Klinikum weiter einzuschrĂ€nken. Nur in begrĂŒndeten AusnahmefĂ€llen sind Sonderregelungen möglich. GrundsĂ€tzlich sollten Krankenhausbesuche auf ein unabdingbares Minimum reduziert werden.

Ab sofort beschrĂ€nkt sich das Besuchsrecht auf einen Besucher pro Woche und eine halbe Stunde pro Tag. Dabei wird darauf geachtet, dass sich maximal ein Bescher im Patientenzimmer aufhĂ€lt. Ganz wichtig ist, dass der Besucher keine grippeĂ€hnlichen Symptome, Fieber, eine Atemwegsinfektion oder eine neu aufgetretene BeeintrĂ€chtigung des Geruchs- und Geschmackssinns aufweist. Zudem sollte er in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu Covid-19-Erkrankten gehabt haben und auch nicht selbst Patient in einer stationĂ€ren Gesundheitseinrichtung oder Bewohner einer Senioreneinrichtung gewesen sein. Besucher, die sich innerhalb der vergangenen 14 Tage außerhalb des Landkreises Hameln-Pyrmont aufgehalten haben, dĂŒrfen das Klinikum derzeit nicht betreten.

Patienten mit Covid19 oder VerdachtsfĂ€lle dĂŒrfen keinen Besuch empfangen
Patienten der Isolierstationen, also Covid-19-positive Patienten sowie Covid-19-VerdachtsfĂ€lle, sind von diesen Regelungen ausgenommen und dĂŒrfen aus SicherheitsgrĂŒnden weiterhin keinen Besuch empfangen.

 â€žWir wissen wie schwierig diese EinschrĂ€nkung fĂŒr Patienten und deren Angehörige ist. Aber wir ergreifen diese Maßnahmen auf Grund der ansteigenden Infektionszahlen, um eine unkontrollierte Einstreuung des SARS-CoV2-Virus in unser Haus zu reduzieren. Der Schutz unserer Mitarbeiter und Patienten hat oberste PrioritĂ€t fĂŒr uns“, so Dr. Andreas Schiebeler, Leitender Arzt der Abteilung fĂŒr Hygiene und InfektionsprĂ€vention.

GrundsĂ€tzlich haben sich alle Besucher an die Hygieneregeln zu halten, also an das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes oder einer Alltagsmaske oder an Abstandsregelung und HĂ€ndedesinfektion beim Betreten und Verlassen des Krankenhauses und des Patientenzimmers. Das Tragen eines Visiers anstatt einer Maske ist nicht zulĂ€ssig. Von jedem Besucher werden die Besucherdaten erfasst und die Besuchszeit mit Beginn und Ende dokumentiert. Ein entsprechendes Formular kann, um das Prozedere fĂŒr die Angehörigen zu erleichtern, bereits im Vorfeld des Besuches auf der Homepage des Klinikums heruntergeladen und ausgefĂŒllt mitgebracht werden. Es muss bei jedem Besuch neu ausgefĂŒllt und/oder mitgebracht werden.

Beschriftete Taschen können jederzeit abgegeben werden
Angehörige, die stationÀr aufgenommenen Patienten persönliche Dinge vorbei bringen möchten, können diese jederzeit in einer beschrifteten Tasche zur Weiterleitung am Eingang abgeben.

„Ausnahmen der strikten Besuchsregelung gibt es weiterhin in begrĂŒndeten FĂ€llen“, betont Dr. Schiebeler. Dazu zĂ€hlen die Begleitung durch eine Bezugsperson zur Geburt, der Besuch von einer Person pro Tag nach Geburt des Kindes, die Begleitung durch Eltern in der Kinderklinik, der Besuch von Palliativpatienten nach vorheriger Absprache sowie die Begleitung von körperlich stark eingeschrĂ€nkten Patienten durch eine Bezugsperson. Allerdings gelte auch fĂŒr diese AusnahmefĂ€lle: Maskenpflicht, Abstandsgebot und HĂ€ndedesinfektion.

„Die Sorgen und Nöte der Angehörigen können wir gut verstehen, und auch, dass diese EinschrĂ€nkungen in EinzelfĂ€llen schwer nachzuvollziehen sind. Sie sind aber notwendig, um die Sicherheit aller, der Angehörigen, Patienten und Mitarbeiter, gleichermaßen sicherzustellen. GrundsĂ€tzlich ist es uns sehr wichtig, regelmĂ€ĂŸige Besuche der Patienten durch ihre Angehörigen zu ermöglichen. Wir werden daher versuchen, diese Limitierung wieder zu lockern, sobald dies möglich ist“, so Dr. Schiebeler.