Isle of Dogs – Ataris Reise

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Auf der Müllinsel trifft Atari auf die Hunde Chief, Rex, Boss, Duke und King. Quelle: Screenshot Youtube

Der zweite Stop-Motion-Film von Wes Anderson spielt zwanzig Jahre in der Zukunft und ist nun auf der großen Leinwand zu sehen.

In Japan hat die Hundepopulation drastisch zugenommen, als plötzlich die sogenannte Hundegrippe ausbricht. Die Menschen fürchten sich vor der Ausbreitung der Seuche, sodass alle Hunde aus Megasaki City auf Trash Island, eine abgelegene Insel, die nur aus Müll besteht, verbannt werden. Doch einige der Tiere wollen sich nicht damit abfinden. Chief (Bryan Cranston), Rex (Edward Norton), Boss (Bill Murray), Duke (Jeff Goldblum) und King (Bob Balaban) machen sich zusammen auf die Suche nach besserem Futter. Doch dann landet der zwölfjährige Atari Kobayashi (Koyu Rankin) mit einem gekaperten Flugzeug auf der Insel und sucht nach seinem Hund Spots, der ebenfalls auf die Insel verfrachtet wurde. Die Bande beschließt dem Jungen bei der Suche zu helfen.

„Isle of Dogs“ wurde, anders als man bei dem Standard von Animationsfilmen annehmen könnte, mit echten Puppen im klassischen Stop-Motion-Verfahren, also Bild für Bild gedreht. Der Film regt zum Nachdenken an, indem er einige ernste politische Themen anspricht und ist trotz der Freigabe ab sechs Jahren nicht unbedingt für einen gemütlichen Familienabend geeignet.

Wer aber bereit ist, sich auf ein rührendes Abenteuer der besonderen Art einzulassen, kann mit diesem Animationsstreifen und Popcorn nicht viel falsch machen. (mik)