„Wunder“ – Eine Geschichte über Freundschaft, Gefühle und Integration

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„Wunder“ erzählt die Geschichte von August „Auggie“, der unter einem Gendefekt leidet. Foto: YouTube/Screenshot

Mit dem Drama „Wunder“ schaffte es wieder eine Buchvorlage in die Kinos der Welt. Es wird die Geschichte von August „Auggie“ erzählt, der durch einen Gendefekt ein seltsames Gesicht hat. Der Junge musste sich bereits zahlreichen Operationen unterziehen, um wieder hören, sehen und riechen zu können. Doch ein „normales“ Gesicht konnte ihm bisher noch kein Arzt zaubern.

Der Trubel geht los als Auggie in die fünfte Klasse und somit zum ersten Mal auf eine öffentliche Schule geht. Er hat Angst vor den Blicken und Reaktionen der anderen Kinder und auch seine Eltern haben kein gutes Gefühl, denn gerade Kinder können mit ihren direkten Worten grausam sein.

Zunächst bleibt Auggie ein Außenseiter, doch nach und nach findet er Freunde und die anderen Schüler entdecken den tollen Menschen hinter dem Gesicht. Auch Auggis Einstellung ändert sich.

Bereits das gleichnamige Jugendbuch von R.J Palacio landete auf Bestseller-Listen und überzeugte die Kritiker. Die Geschichte über Freundschaft, Gefühle und Integration ist lehrreich, witzig und herzergreifend zugleich. Dies bezieht sich nicht nur auf das Handeln von Auggie sondern auch um die Welt um ihn herum, geprägt von seinen Eltern, Lehrern und Mitschülern.

Die Besetzung mit dem jungen Schauspieler Jacob Tremblay als Hauptfigur sowie Julia Roberts und Owen Wilson als liebevolle und besorgte Eltern passt sehr gut. Rund um scheint der Film gut gelungen und ist den Gang ins Kino wert.

(lbr)