KW10: Wie Kinder zu Juniorhelfern werden und Kunststoff einen Großeinsatz auslöste

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Top und Flop

Top

Grundschüler werden Juniorhelfer

Erste Hilfe ist wichtig und sollte von möglichst jedem beherrscht werden – und das nicht erst, wenn man seinen Führerschein macht oder man beruflich einen Erste Hilfe-Kurs absolvieren muss. Auch Kinder sollten im Notfall richtig zu handeln wissen. Das findet auch das Jugendrotkreuz des Deutschen Roten Kreuzes und hat ein altersgerechtes Konzept entwickelt, um Erste Hilfe für den Bildungsplan an Grundschulen zugänglich zu machen.

Die Offene Ganztagsschule Kirchohsen (OGGS) hat dieses Konzept nun bereits in ihren Bildungsplan aufgenommen und die Arbeitsgemeinschaft „Ersthelfer im Einsatz“ gegründet. In dieser AG werden Schüler der dritten und vierten Klassen zu Juniorhelfern ausgebildet werden. Dadurch wird ihnnen diese wichtige Thematik näher gebracht und falls einmal etwas auf dem Schulhof passieren sollte, wissen sie richtig zu handeln.

Flop

Großeinsatz wegen Kunststoffabrieb

Im Amtsgericht Rinteln löste am 6. März ein Briefumschlag, in dem sich eine grünlich pulvrige Substanz befand, einen Großeinsatz aus. Das Amtsgericht wurde evakuiert, eine Dekontaminationsanlage wurde aufgebaut und das Gebiet um das Amtsgericht wurde weitläufig abgesperrt. Ein Großaufgebot von Rettungsdiensten übernahm die medizinische Betreuung und Versorgung. Fünf direkt betroffenen Mitarbeiter klagten über Atembeschwerden und Angstzustände.

Als dann das Pulver untersucht wurde stellte sich schließlich heraus, dass es sich dabei lediglich um Kunststoffabrieb und somit um eine ungefährliche Substanz handelte. Der Aufwand war also ziemlich umsonst, aber zumindest wissen die Mitarbeiter nun, dass die Einsatzkräfte im Falle eines Falles gut vorbereitt sind und wissen, was zu tun ist.