Schaumburg / Nienburg (ots)  Zu Coronazeiten wird gerne online eingekauft. Immer mehr Menschen nutzen verschiedene Plattformen und kennen und nutzen auch unterschiedliche Bezahlplattformen wie zum Beispiel PayPal. Die Polizei warnt davor NIEMALS Codes an fremde Menschen herauszugeben. 

“Ich habe Interesse an ihren eingestellten Pullovern / Babysachen / Autositze und möchte  kaufen!”
So oder so Ă€hnlich begann das Telefon, dass die geschĂ€digte VerkĂ€uferin oder auch andere Menschen entgegennahmen. Am Beispiel dieses Pullovers. Die VerkĂ€uferin war gerade dabei aussortierte Pullover bei einer Onlineverkaufsplattform einzustellen, als ein Anruf bei ihr einging, in dem Interesse an diesen Pullovern bekundet wurde. Die Bezahlung sollte ĂŒber PayPal erfolgen und alles schien perfekt.

Die VerkĂ€uferin wunderte sich noch, dass es bzgl. der angegebenen Versandkosten ĂŒberhaupt keine Diskussion gegeben hat. Also gab die VerkĂ€uferin ihre PayPal Adresse heraus und wunderte sich nicht, als die KĂ€uferin nach dem Code fragte, der soeben auf dem Handy der VerkĂ€uferin einging. Die VerkĂ€uferin gab den Code weiter, worĂŒber sie sich auch keine Gedanken machte.

Nach Beendigung des Telefonates erhielt die VerkÀuferin eine E-Mail, dass die PayPal Zahlung in Höhe von 250 EUR erfolgreich war. Das machte sie stutzig und sie wollte sich bei PayPal anmelden. Dies misslang, da sie ein falsches Passwort eingegeben habe.

Was war also geschehen?!
Die mutmaßliche KĂ€uferin hat auf der PayPal Anmeldeseite die E-Mail-Adresse der VerkĂ€uferin eingegeben und “Passwort vergessen” angeklickt. Nun wurde ein Code an die hinterlegte Handynummer versandt, um den Account wieder freizuschalten. Diesen gab die VerkĂ€uferin unwissentlich weiter und die mutmaßliche KĂ€uferin konnte sich mit den Daten der VerkĂ€uferin bei PayPal anmelden und Transaktionen durchfĂŒhren. 250 Euro waren weg. 

Dank PayPal konnte die unrechtmĂ€ĂŸige Transaktion rĂŒckgĂ€ngig gemacht werden, so dass der VerkĂ€uferin kein Vermögensschaden entstanden ist. 

Wir warnen ausdrĂŒcklich von derartigen Verfahren. Geben Sie niemals einen Code raus der auf Ihre Mail eingegangen ist! Bitte sagt auch euren Eltern und Großeltern Bescheid und informiert euch lieber 2x.