Am kommenden Freitag ist der 1. Mai. Für Viele, vor allem für Jugendliche, ist das bisher ein Grund zum gemeinsamen Wandern und Feiern gewesen. Doch Maiwanderungen in Gruppen von mehr als zwei Personen sind in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ebenso verboten wie das gemeinsame Zusammensein. 
Es drohen Bußgelder bis zu 400 Euro.

Bewegung an der frischen Luft mit maximal zwei Personen aus verschiedenen Haushalten ist erlaubt. Die Polizei empfiehlt jedoch, sogenannte Hotspots zu meiden, da durch das Aufeinandertreffen vieler Menschen das Infektionsrisiko exponentiell steigt.

Günther Köster, Leiter des Einsatz- und Streifendienst der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden weist ausdrücklich auf das Verbot hin. „Die Polizei rechnet nicht damit, dass es in der aktuellen Situation zu Wanderungen in Gruppengrößen kommen wird. Wir werden am 1. Mai dennoch verstärkt Präsenz zeigen und werden dabei auch wieder von der Bereitschaftspolizei unterstützt. Verstöße in Bezug auf die ‘Massenwanderungen’ werden wir rigoros ahnden! Das Ziel dabei ist ja tatsächlich, die Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Wir zählen dabei sehr auf das Verständnis Aller in dieser besonderen Zeit. “

Auch der Ordnungsdienst der Stadtverwaltung wird die Entwicklung überwachen und bei Verstößen einschreiten. Es versteht sich von selbst, dass dabei auch das achtlose Wegwerfen von Getränkeverpackungen als Ordnungswidrigkeit verfolgt wird.

Oberbürgermeister Claudio Griese appelliert an alle Bürger: „Bitte zeigen Sie Verantwortung Ihren Mitmenschen gegenüber. Bleiben Sie auch am 1. Mai zu Hause. Tragen Sie durch Ihr positives Verhalten dazu bei, eine Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.“ (red)