„Corona: Wir husten Dir was!“

In Zeiten von Corona können auch keine Clowns mehr auf die Stationen der Kinderkrankenhäuser kommen. Deswegen kommen die Clowns vom Clinic-Clown Verein Hannover ab jetzt virtuell zu den Kindern. Clinic-Clowns gehören in den Kinderkliniken in Hannover und im Großraum Hannover seit 20 Jahren zum festen Bestandteil. Auch im Sana-Klinikum in Hameln sind sie regelmäßig zu Gast und bieten den kleinen Patienten und ihren Angehörigen eine wunderbare Abwechslung im Krankenhausalltag.

„In Absprache mit den von uns besuchten Kliniken und Stationen haben wir beschlossen, unsere Besuche bis mindestens Ende April auszusetzen”, sagt der Vorsitzende des Vereins Clinic-Clowns Hannover, Urs Kobler. „Die Gesundheit der kleinen und großen Patienten, Angehörigen und Krankenhausmitarbeiter steht für uns an erster Stelle. Deshalb bleiben unsere Clowns zu Haus“, erklärt er.

Die Clowns halten aber nicht die Nasen still. Nach dem Motto „Corona, wir husten Dir was!“ produzieren sie jede Menge Filme, Fotos und Videos. So können Kinder im Krankenhaus und auch alle anderen, die sich langweilen, die Clowns jetzt im Internet angucken. Die Clinic-Clowns Hannover machen ihre Besuche jetzt virtuell: sie zaubern, singen, erzählen Geschichten, Zungenbrecher, machen Quatsch und das Beste aus der Situation.

Die Videoclips, Grüße und lustige Filme von Barbalotta, Bert, Broccoli, Fanny, Feodora, Fidou, Frieda, Fupp, Lotta, Momo, Mandarine, Nick, Siba und Socke gibt es im neuen Clown-Haus auf der Homepage des Vereins, auf Youtube und Facebook.

Infos zu den Clinic-Clowns

Die Clinic-Clowns Hannover arbeiten seit 20 Jahren in den Kinderkliniken Hannovers und Umgebung. Mittlerweile spielen 14 ausgebildete Clowns und Clowninnen in zehn Kliniken. In den Städten Hannover (Kinderklinik auf der Bult, MHH), Hildesheim, Wolfsburg, Celle, Uelzen, Neustadt am Rübenberge und Hameln „versüßen“ sie einmal wöchentlich den Klinikaufenthalt für Kinder, Angehörige und Klinikpersonal. Dabei wird gelacht, gesungen, gezaubert; alles um die Atmosphäre in den Zimmern und Ambulanzen für ein paar Momente zu verändern und eine leichtere Stimmung zu hinterlassen.

(red)