Gro├č Berkel. Der Aha-Moment wartet schon am Eingang auf die Kunden. Wer wie gewohnt nach rechts zum Eingang strebt, steht verdutzt vor der verschlossenen Ausgangst├╝r. Rein in den umgebauten Markt geht es jetzt auf der linken Seite. Hinter undurchsichtigen folienbeklebten Fenstern ├╝berrascht ein neues Marktkonzept.

├ťbersichtlich geordnet

Hell, freundlich und ├╝berschaubar pr├Ąsentiert sich das neue Outfit des Discounters. Die Regale sind von moderater H├Âhe und statt wie ├╝blich l├Ąngs und quer zur Laufrichtung, wie eine Einkaufsinsel in U-Form angeordnet. So bleibt die Hauptgangrichtung frei und das Einkaufen gelingt entspannter. T├Ątigkeitsbezogene Schilder wie Kochen, Backen, K├Ârperpflege informieren die Kunden, wo sie im Lebensmittelmarkt die dazugeh├Ârigen Produkte finden.

Die Frischepr├╝fung

Direkt am Eingang wartet wie bisher der Frischebereich. Mit ÔÇ×Marktplatz Gro├č BerkelÔÇť beschildert, aber neu sortiert nach Obst- und Gem├╝seart. Denn Lebensmittel aus der Region abzugrenzen habe sich nicht bew├Ąhrt, sondern verwirre den Kunden nur, sagt Andreas Kozik, Verkaufsleiter westliches Niedersachsen und Ostwestfalen. Im 90-min├╝tigem Turnus schaut hier ein Mitarbeiter nach, ob alles in Ordnung ist. Die Frischepr├╝fung gibt es auch in den ├Ąlteren M├Ąrkten, denn sie ist Teil des neuen Konzepts, mit dem der Discounter sich wandeln und im Konkurrenzkampf punkten m├Âchte.

Eine durchdachte Abk├╝rzung Richtung Kasse findet sich nach den Bereichen Frisches, Fr├╝hst├╝ck, S├╝├čes und Limonaden. Vorbei an Saisonartikeln.

Der ge├Ąnderte Kundenlauf werde gut angenommen, gibt Kozik, an. Dabei sei die bew├Ąhrte Produktpalette unver├Ąndert. Dieser Markt in d├Ârflicher Umgebung ist erst der zweite in Niedersachsen, der so umgebaut wurde, weitere sind im Landkreis Hameln-Pyrmont vorerst nicht in Planung. (gla)