Bundeswehrhubschrauber bei Aerzen abgestürzt – Pilotin kommt ums Leben

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Aerzen Hubschrauber Absturz Dehmke
Die Bundeswehr hat den Bereich weitläufig abgesperrt. Foto: Brümmer

Ein Hubschrauber der Bundeswehr ist am heutigen Montag, gegen 14 Uhr in Dehmke bei Aerzen abgestürzt. Die Feuerwehr habe das brennende Wrack gelöst. In der Maschine sollen sich eine Frau und ein Mann befunden haben. Die Pilotin kam bei dem Unfall ums Leben, der Mann ist schwer verletzt.

Bei dem Hubschrauber handelt es sich laut Angaben des deutschen Heers um einen Schulungshubschrauber des internationalen Hubschrauberausbildungszentrums Bückeburg, Modell EC135. Zur Unfallursache gibt es noch keine weiteren Angaben.

Die Bundeswehr hat einen Sicherheitsbereich und gemeinsam mit der Feuerwehr eine Dekontaminationsstelle für die Einsatzkräfte eingerichtet. Durch das Feuer könnten gesundheitsschädliche Fasern freigesetzt worden sein, nun müssen die Schutzanzüge der Ersthelfer bereinigt werden. Die Polizei meldet: Eine Gefahr für die Anwohner besteht nicht. 

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Die Bundesministerin für Verteidigung, Ursula von der Leyen, und der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Jörg Vollmer, sind auf den Weg zur Unfallstelle.

Rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren seien vor Ort. (lbr)

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Foto: Brümmer
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