Die Proben zum diesj√§hren Rollschuh-Musical ‚ÄúDer Gl√∂ckner von Notre Dame‚ÄĚ vom VfR Aerzen laufen auf Hochtouren. Trainerin Manuela Bormann sowie das gesamte Trainerteam (Andrea Pieper, Ann-Sophie Wilke, Anna-Lena Grabbe, Kim-Eileen Oehme, Sara-Leonie Mierswa, Nele Vogel, Elissa Wischniewsky und Janina Dekker) wuseln hier und dort, rufen Anweisungen in die Runde und rollen schlie√ülich selbst auf ihren Rollen durch die Halle. Bis zur Premiere am 15. Dezember soll alles perfekt sitzen.

Bereits seit √ľber 25 Jahren laden die Mitwirkenden zum Rollschuhmusical des Vereins ein. “Alle waren in den vergangenen Monaten sehr flei√üig”, lobt der Vorsitzende Dirk Spatz. Bereits direkt nach den Sommerferien hatten die ersten Proben begonnen. F√ľr die Choreografie des Zwei-Stunden-St√ľckes ist auch dieses Mal das Trainerteam um Manuela Bormann, verantwortlich. Dem Team des VfR Aerzen ist es gelungen, Alt und Jung unter einen Hut zu bekommen. “Die J√ľngste ist gerade einmal vier Jahre alt, die √Ąlteste ist 49”, erkl√§rt Spatz. 

Der Glöckner von Notre Dame

Die Besucher werden ins Frankreich des 17. Jahrhunderts entf√ľhrt. Erz√§hlt wird die Geschichte des Gl√∂ckners von Notre Dame. Bemalte Kulissen, glitzernde, bunte Kost√ľme und passende Musik erg√§nzen die Choreografie der L√§uferinnen uns L√§ufer. “Dadurch, dass wir hundert Mitwirkende haben, gibt es abwechslungsreiche Gruppennummern, sportliche Einzell√§ufe und nat√ľrlich Spr√ľnge und Pirouetten”, wirbt Spatz.

Nicht nur die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die mitspielen, opfern einen Gro√üteil ihrer Freizeit, auch die Eltern packen beim Kulissenbau/malen oder beim Schminken mit an. “Ohne den unerm√ľdlichen Einsatz von allen w√§ren diese Auff√ľhrungen gar nicht m√∂glich”, lobt auch Manuela Bormann.

“Der Gl√∂ckner von Notre-Dame” ist √ľbrigens ein 1831 erschienener historischer Roman des franz√∂sischen Schriftstellers Victor Hugo. Im Mittelpunkt steht die aufw√§ndig geschilderte Kathedrale Notre-Dame de Paris. In ihr spielen die wichtigsten Teile der Romanhandlung, vor allem das Geschehen um die Gestalt des Quasimodo, dem Gl√∂ckners von Notre-Dame. Quasimodo ist das Abbild der H√§sslichkeit, denn er ist schrecklich deformiert, hat einen Buckel und eines seiner Augen ist mit einer Warze bedeckt. Ausgerechnet der verliebt sich in die sch√∂ne Zigeunerin Esmeralda. Wie die Geschichte ausgeht – das erleben die Besucher in der Hummetalsporthalle in Aerzen.

Karten gibt es in Hameln bei der Dewezet, der Ticketfabrik im Hefehof und bei der Buchhandlung Matthias sowie in Aerzen bei Tabak Meisoll oder unter 05154-3990. F√ľr die Premiere gibt es nach Angaben des Vereins nur noch wenige Restkarten. (red)