Es ist nicht zu ĂŒberhören: Die Paarungszeit des Rotwilds hat begonnen. Nicht nur in unseren WĂ€ldern, sondern auch im Wisentgehege ist das Röhren der majestĂ€tischen Tiere zu hören. „Wegen der Pandemie können wir in diesem Jahr leider keine FĂŒhrungen zur Rotwildbrunft anbieten“, bedauert Wisentgehegeleiter Thomas Hennig. Besucher können dennoch dieses wunderbare Naturschauspiel ab sofort aus der NĂ€he miterleben.

Die Hirsche röhren so schön im Wisentgehege.
Foto: privat

Seit vielen Jahren verteidigt der Platzhirsch seine Position. In diesem Jahr habe er aber gleich vier ernsthafte Konkurrenten, hat Hennig beobachtet. Falls es zum Kampf kommt, rennen die Nebenbuhler mit unglaublicher Kraft gegeneinander an. Es geht um einiges, schließlich darf nur der stĂ€rkste Hirsch mit den weiblichen Tieren Hochzeit machen und fĂŒr Nachwuchs sorgen. Die ĂŒbrigen haben das Nachsehen und mĂŒssen das Treiben aus angemessenem Abstand beobachten. Das Ergebnis des eindrucksvollen Naturschauspiels sind KĂ€lber, die Ende Mai/Anfang Juni zur Welt kommen.

Hennig bittet Besucher bei der Beobachtung der Hirsche auf den Wegen zu bleiben und auch ihre Kinder nicht hinter den Tieren herlaufen zu lassen. Außerdem sollten Besucher leise sein, um das Brunftverhalten der Hirsche nicht zu stören.

Weitere AuskĂŒnfte erhalten Besucher des Wisentgeheges auf der Homepage unter www.wisentgehege-springe.de sowie unter Telefon (0 50 41) 58 28.

 

Das Wisentgehege hat tÀglich ab 9.00 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist von Mai bis September um 18.00 Uhr; MÀrz, April und Oktober hat die Kasse bis 17.00 Uhr geöffnet und von November bis Februar ist letzter Einlass um 16.00 Uhr.

Tagestickets: Erwachsene 12 Euro, Kinder 3 bis 17 Jahre 8 Euro, Azubis, Studenten und Menschen mit Behinderung zahlen 9,50 Euro. Das Familientagesticket mit zwei eigenen Kindern bis 17 Jahren kostet 33 Euro, jedes weitere Kind 3 Euro.
Infos www.wisentgehege-springe.de