Großes Bauprojekt wird verwirklicht

Auf dem Tierschutzhof Hachmühlen wird ordentlich angepackt. Mehr als 100 Tiere leben hier, überwiegend Kaninchen und Meerschweinchen. Für die wird derzeit ein großes Bauvorhaben verwirklicht.

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Foto: Verein

„Die Meerschweinchen und Kaninchen sollen zwar sicher und geschützt leben, aber die Möglichkeit haben, ein naturnahes, gesunderhaltendes Leben zu führen“, sagt Sonja Stefan, Gründerin und Erste Vorsitzende des Vereins. Die aktuellen Umbaumaßnahmen sollen insbesondere schwer vermittelbaren, auffälligen Tieren mit erhöhtem Aggressivitätspotenzial zugutekommen und weitere Lebensplätze auf dem Hof sichern.

„Das Hauptgehege wird deswegen um rund 20 Quadratmeter vergrößert, so kommen wir auf etwa 90 Quadratmeter im Innen- und Außenbereich für unsere Stammtiere“, so Stefan. Außerdem wird das Gehege neu strukturiert. Zur einfacheren Reinigung wird eine Hälfte mit Platten ausgelegt, die andere Hälfte wird zum Naturbereich mit Holzhackschnitzeln. Neben vielen natürlichen Einrichtungselementen ist es ein kleines Meerschweinchen- und Kaninchendorf geplant. Einen kuscheligen Streu-Bereich als Rückzugsort und einen Sandkasten für kleine Abenteurer gibt es natürlich weiterhin.

Auslauf-Erneuerung

Der rund 140 Quadratmeter große Auslauf wird neu eingezäunt. In der Mitte gibt es nun einen Aussichtshügel für Kaninchen, denn diese lieben es den Überblick zu behalten, wie die Vereinsgründerin verrät. Als Schutz gegen Sonne und große Vögel sollen neue Bäume die Obstwiese erweitern. „Neben diversen Wildkräutern und Gräsern, die auf der Wiese ausgesät werden sollen, haben wir bereits ein paar Kräuterbeete angelegt. So können die Tiere selbst wählen, welche Kräuter ihnen gerade gut tun und sie wirklich für ihr Wohlbefinden brauchen.“

Weitere Projekte in Planung

Insgesamt hat der Verein für dieses Jahr zahlreiche Bauprojekte auf seiner Liste stehen. Man habe in den vergangenen Jahren bemerkt, wo Verbesserungsbedarf bestehe und strebe ein ganzheitliches, bedarfsorientiertes Konzept an.

Das bedeutet eine ganze Menge Arbeit und zudem beachtliche Kosten. „Obwohl wir alles selbst bauen mit Hilfe durch ehrenamtliche Helfer, kommt eine beachtliche Summe für Material zusammen. Rund 3500 bis 4000 Euro wird das Projekt schlucken“, kalkuliert Stefan. Dies sei deutlich mehr als zunächst geplant. Hinzu komme, dass der Verein neuerdings hohe Kosten für die Mistentsorgung tragen müsse und das gesparte Budget durch das Weihnachtsfest längst verbraucht sei.

Wie Sie den Verein unterstützen können, erfahren Sie im Internet unter www.tierschutzhof-hachmuehlen.de sowie unter www.facebook.com/TierschutzhofHachmuehlen, dort gibt es zudem regelmäßig Updates zu Hof und Tieren. (mik)