In Bad Münder – Rohrsen geriet am Dienstag, 10. März, eine Scheune in Brand. Nachbarn und Autofahrer entdeckten um 12.50 Uhr die dichten Rauchschwaden, die aus dem Dach nach außen drangen. Sie alarmierten die beiden anwesenden Hausbewohner (53 und 54 Jahre alt), die den Brand noch nicht bemerkt hatten. Sie konnten das angrenzende Wohnhaus unverletzt verlassen.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in der Straße “Hinterm Dorfe” stand die Scheune in Vollbrand. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhinderte das Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus. Die Scheune brannte nahezu vollständig aus. Der Gebäudetrakt musste anschließend durch Bagger und Radlader eingerissen werden.

Durch das Feuer wurden einige Bereiche am Dach des Wohnhauses beschädigt. Nach Angaben der Polizei ist es grundsätzlich bewohnbar. Vorsorglich sei jedoch der Strom im gesamten Gebäude abgeschaltet worden.

Der Sachschaden wird auf mindestens 70.000 Euro geschätzt. Die Brandursache steht noch nicht fest. Der Kriminalermittlungsdienst der Polizei Bad Münder hat vor Ort ihre Ermittlungen aufgenommen. Für weitere Untersuchungen wurde der Brandort beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

Während der Löscharbeiten wurde die Bebersche Straße (Kreisstraße 73) gesperrt. Neben der Feuerwehr und der Polizei waren der Rettungsdienst und die Fachberater des Technischen Hilfswerkes vor Ort im Einsatz. (red)