Springer Haushaltsentwurf für 2019 ausgeglichen, aber wenig flexibel

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Foto: Knop

Erstmals seit 2008 kann die Stadt Springe einen ausgeglichenen Haushaltsplanentwurf vorlegen. Dies teilte der Springer Bürgermeister Christian Springfeld am Mittwoch, 5. Dezember, mit. „Das Zahlenwerk wird für die abschließende Beschlussfassung im Rat der Stadt Springe am 13. Dezember 2018 vorbereitet. 53.270.200 Euro Ausgaben stehen 53.270.200 Euro Einnahmen gegenüber“, erklärt der Bürgermeister.

Angesichts eines ursprünglich geplanten Defizits von 3.203.600 Euro sei das ein bemerkenswerter Erfolg einer konstruktiven Zusammenarbeit von Politik und Verwaltung in den vergangenen Wochen. Dank zusätzlicher Einnahmen aus erhöhten Schlüsselzuweisungen (kommunaler Finanzausgleich) in Höhe von 1.650.000 Euro habe man auf die ursprünglich vorgeschlagenen Steuererhöhungen verzichten können. Weitere 1.553.600 Euro konnten von Politik und Verwaltung gemeinsam konsolidiert werden.

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„Wir sind noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Ohne die zusätzlichen, überraschenden Erträge wäre der im ursprünglichen Haushaltsentwurf 2019 noch enthaltene Fehlbetrag in Höhe von 3.203.600 Euro nach meiner festen Überzeugung ohne Steuererhöhungen nicht zu kompensieren gewesen“, so Springfeld. Der Haushaltsplanentwurf sei jetzt ausgeglichen, aber auch eng und damit wenig flexibel. „Wir werden das merken. Mit weniger Geld können wir auch weniger machen, das muss allen Beteiligten bewusst sein.“

(red)