Das Team vom Wisentgehege Springe freut sich über Nachwuchs – ganz besonders über die ersten zwei Babys im Rentiercamp.

Die Jungtiere sind, anders als die meisten Hirschkälber, nicht gefleckt und schon kurz nach der Geburt sehr selbstständig. Sie können bereits eine Stunde nach der Geburt laufen. So auch die beiden Kälber im Wisentgehege. Zudem trägt beim Rentier als einzige Hirschart auch das Weibchen ein Geweih – allerdings ist es um einiges kleiner als beim männlichen Rentier.

Nachwuchs gab es auch beim Muffelwild. Das kleinste Wildschaf der Welt bringt, genau wie das Rentier, meistens nur ein Junges zur Welt. Die braun-weiß gestreiften Frischlinge wuseln hinter ihren Müttern herum. Bereits im Alter von einem Monat beginnen beim Widderlamm die schneckenartigen Gehörne zu wachsen. Das Muffelschaf, das weibliche Tier, trägt keine Schnecke.

Im Monat Mai wartet das Team von Wisentgehegeleiter Thomas Hennig zudem auf Nachwuchs bei den Elchen und den Wisenten. Besucher können also viel entdecken. „Vergessen Sie Ihre Kamera nicht und gehen Sie auf Fotosafari“, fordert Hennig, der selbst passionierter Tierfotograf ist, die Besucher auf.

(red)