Vorschlag vom B├╝rgermeisterkandidaten Torben Blome (SPD)
zur St├Ąrkung der regionalen Wirtschaft

Die Corona-Pandemie wirkt aktuell f├╝r viele Einzelh├Ąndler und Gesch├Ąfte wie ein Brandbeschleuniger und gef├Ąhrdet die Existenz vieler betroffener Unternehmen vor Ort. Dabei gab es schon vor dem Corona-Virus einen schleichenden negativen Trend: Immer mehr Menschen nutzen das umfassende Angebot des Internets um Amazon und Co. und erliegen den vermeintlich oftmals g├╝nstigeren Preisen. Die Zur├╝ckhaltung der Kundschaft in den Innenst├Ądten und bei den ├Ârtlichen Gesch├Ąften ist vielerorts zu beobachten und sorgt bei betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmern zunehmend f├╝r schlaflose N├Ąchte und auch f├╝r leere Innenst├Ądte.

Eine L├Âsung sieht B├╝rgermeisterkandidat Torben Blome in der m├Âglichen Einf├╝hrung einer CityCard. ÔÇ×Unternehmen k├Ânnen ihren Besch├Ąftigten steuerbeg├╝nstigte Sachbez├╝ge bis zu einer Freigrenze von 44 Euro monatlich gew├Ąhren. Grunds├Ątzlich sind auch Einmalgutscheine f├╝r Geburtstage, Jubil├Ąen oder anderen Anl├Ąssen bis zu 60 Euro m├Âglich.

Die CityCard, die dann nur bei den ├Ârtlichen Unternehmen verwendet werden kann, k├Ânnte so dann dazu beitragen, dass die ├Ârtliche Kaufkraft dauerhaft gest├Ąrkt wird und das Geld wirklich im Ort bleibt. Damit w├╝rden wir unsere ├Ârtliche Wirtschaft nachhaltig st├Ąrken und nat├╝rlich auch f├╝r Belebung in den Gesch├Ąften sorgen. Unsere Unternehmen zahlen auch vor Ort ihre Steuern, besch├Ąftigen vor Ort Personal und sind auch diejenigen, die unser Ehrenamt und unsere Vereine vor Ort aktiv und finanziell unterst├╝tzen.

Die  Internetgiganten zahlen nicht einmal faire Steuern in Europa, geschweige denn, dass sie hier in L├╝gde irgendetwas f├Ârdern.ÔÇť

Vorteile sieht Blome bei der Einf├╝hrung einer CiyCard bei fast allen Beteiligten
Arbeitgeber k├Ânnen ihren Besch├Ąftigten so eine Aufmerksamkeit zukommen lassen, die wirklich ankommt. Die Ausgaben sind lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei, sodass die Kosten deutlich unter einer normalen Lohnerh├Âhung liegen und damit auch f├╝r Unternehmen interessant sind. Auch im Sinne der Mitarbeiterbindung wichtige Argumente f├╝r Unternehmen so ein Modell zu nutzen. Die Besch├Ąftigten profitieren durch eine dauerhafte QuasiNettolohnverbesserung. Die Akzeptanzstellen der CityCard profitieren durch eine nachhaltige Steigerung von Ums├Ątzen und Kundenfrequenz. Die Ums├Ątze d├╝rften dabei deutlich ├╝ber den reinen Gutscheinwerten liegen, weil oftmals sicher deutlich mehr ausgegeben wird, wenn die Kunden einmal im Laden sind.

Die Stadt profitiert durch eine St├Ąrkung des Wirtschaftsstandortes und hat
eventuell mittelbar sogar Mehreinnahmen durch h├Âhere Gewerbesteuerzahlungen, wenn die Unternehmen h├Âhere Gewinne machen. L├╝gde Marketing ÔÇô als m├Âgliche federf├╝hrende Stelle ÔÇô k├Ânnte sicherlich neue Mitgliedsunternehmen gewinnen, wenn eine Mitgliedschaft beispielsweise Voraussetzung zur Teilnahme an der CityCard ist.

ÔÇ×Aus meiner Sicht w├Ąre die Einf├╝hrung einer CityCard eine Win-Win-Situation f├╝r alle Beteiligten und k├Ânnte unsere Wirtschaft vor Ort nachhaltig und wirkungsvoll st├Ąrken. Ob Handwerk, Gastronomie, Dienstleistungen oder Einzelhandel ÔÇô es k├Ânnten alle profitieren.

Eventuell w├Ąre auch eine Kooperation mit Bad Pyrmont und eine RegioCard L├╝gde/Bad Pyrmont m├Âglich. Damit w├╝rden wir wirklich zeigen, dass wir ein gemeinsamer Lebens- und Wirtschaftsraum sind. Genau das richtige Zeichen in der aktuellen Zeit.ÔÇť