Die Bad Pyrmonter Mineral- und Heilquellen statten ihre Produktion mit einem neuen FĂŒller aus. Das neue HerzstĂŒck der AbfĂŒllanlage wird ökumenisch geweiht.

Zwei Tieflader und fĂŒnf weitere Lkw waren notwendig, um den neuen FĂŒller der Bad Pyrmonter Mineral- und Heilquellen GmbH & Co. OHG nach Bad Pyrmont zu transportieren. Was dann folgte, war sehenswert: Denn um den alten FĂŒller, Baujahr 1976, zu entfernen und anschließend den neuen in die Produktion zu hieven, musste zunĂ€chst ein Teil des Hallendachs abgenommen werden. Ein 700-Tonnen-Kran ĂŒbernahm dann die Montage des FĂŒllers, der Ende Oktober 2019 innerhalb eines langen Wochenendes ausgetauscht wurde.
Das HerzstĂŒck der Anlage wurde nicht nur offiziell in Betrieb genommen, sondern auch im Rahmen einer feierlichen FĂŒllerweihe mit einem christlichen Segen versehen. Stefan Schiller, Pfarrer von St. Marien LĂŒgde und Leiter des Pastoralen Raumes SĂŒdlippe-Pyrmont, sowie Bettina Burkhardt, Pastorin der St. Petri Kirche Oesdorf, ĂŒbernahmen diese besondere Aufgabe. „Der neue FĂŒller ist leistungsfĂ€higer als der alte und schafft, je nach Gebinde, bis zu 25.000 FĂŒllungen Bad Pyrmonter pro Stunde“, berichtete Betriebsleiter Dirk-Sven Kinkeldey. Der neue FĂŒller ersetzt den alten, der seit 1976 treue Dienste verrichtet hatte. FĂŒr ihn indes gab es keine Verwendung mehr. GlĂŒcklicherweise konnten jedoch einzelne Bauteile verĂ€ußert und somit weiter genutzt werden.  „Der alte FĂŒller hat seinen Dienst getan. Monteure und externe Auditoren haben immer unglĂ€ubig geguckt, wenn man das Baujahr des FĂŒllers genannt hat“, sagte Kinkeldey. Er hat errechnet, dass der alte FĂŒller allein in den vergangenen fĂŒnf Jahren 250 Millionen FĂŒllungen Bad Pyrmonter geleistet hat. Dagegen wird sich der neue FĂŒller erst noch behaupten mĂŒssen. (red)