Gut für die Umwelt: FairCups jetzt in der Johannes-Gigas-Schule in Lügde erhältlich

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FairCup
Das Team vom LKS in der Mensa der Johannes-Gigas-Schule präsentiert den FairCup. Foto: Volker Thiele

In der Mensa der Johannes-Gigas-Schule gibt es den Coffee-to-go jetzt in Mehrweg-Bechern. Sowohl Schüler als auch Lehrer seien davon überzeugt, dass der FairCup eine gute Sache sei, heißt es von der Stadt Lügde.

Je mehr Menschen ihren Kaffee aus Einweg-Coffee-to-go-Bechern genießen, desto größer werden die Müllberge. Daher möchten immer mehr Menschen auf Mehrweg-Coffee-to-go-Becher zurückgreifen, aber noch haben viele Coffee-to-go-Anbieter für den Kaffee-Unterwegs keine Mehrwegbecher im Angebot. Und auch wenn der Kunde den Kaffee für unterwegs in einem eigenen Mehrwegbecher ausgeschenkt haben möchte, dürfen viele Anbieter aus hygienischen Gründen den vom Kunden mitgebrachten Becher nicht füllen.

Aus diesem Grund habe man in Lügde damit begonnen, den FairCup in Umlauf zu bringen. Der FairCup ist ein Mehrweg-Becher.

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Wie das mit dem FairCup funktioniert, erklärt die Stadt anhand eines Beispiels:

Eine Schülerin der Johannes-Gigas-Schule in Lügde könnte sich für den Heimweg in der Mensa der Johannes-Gigas-Schule einen Kaffee zum Mitnehmen kaufen. Sie zahlt dafür den Kaffee-Preis und zusätzlich 1,50 Euro Pfand für den Becher mit Deckel. Weil ihr der Kaffee schmeckt, hat sie ihn bereits ausgetrunken noch bevor sie am Emmerauenpark vorbeikommt. Dann könnte Sie zum Café Ankerplatz gehen und den leeren Pfandbecher dort abgeben. Das Café würde ihr dann 1,50 Euro Pfand zurückzahlen.

Nehmen wir mal an, die Schülerin hat in der Schule eine anstrengende Klassenarbeit geschrieben und hat daher noch immer großen Kaffee-Durst. Sie könnte sich dann am Café Ankerplatz einen weiteren Kaffee kaufen, der ihr in einem sauberen FairCup ausgeschenkt würde. Sie bekäme dann zwar keinen Pfand ausgezahlt, müsste aber auch keinen Pfand für den Becher zahlen – denn sie hat ja einen abgegeben, für den sie bereits Pfand gezahlt hat.

Und da die FairCups spülmaschinenfest sind, können sie von den Coffee-to-go-Anbietern gereinigt und wieder ausgegeben werden.

Je mehr Coffee-to-go-Anbieter bei diesem System mitmachen, desto praktischer ist das Ganze für die Coffee-to-go-Genießer und desto besser ist es auch für die Umwelt.

(red)