Klimapilger zu Besuch in Bad Pyrmont – öffentliche Gesprächsrunde im Quäkerhaus

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Die Lamastuten Iska und Luna begleiten momentan als Klimabotschafterinnen mit Pfarrerin Ulrike Schaich aus Altdorf (Württemberg) die Klimapilgerinnen und Klimapilger. Foto: Horst Rudel

Die Fairtrade-Steuerungsgruppe der Stadt Bad Pyrmont lädt am Samstag, 29. September um 20 Uhr zu einer öffentlichen Gesprächsrunde „Gemeinsam für ein gutes Klima – wie geht denn das?“ ins Quäkerhaus, Bombergallee 9 ein.

Mit dabei sind Klimapilger, die auf ihrem Weg von Bonn nach Katowice zur nächsten Welt-Klimakonferenz an diesem Tag in Bad Pyrmont Station machen und Jan Krebs von der Klimaschutzagentur Weserbergland. Sie erzählen, wie sie sich aufgemacht haben, um einen Beitrag für mehr Klimagerechtigkeit zu leisten.

Die Klimapilger werden über ihre Motivation und Erfahrungen auf ihrem Weg berichten. Seit dem Klimaschutzaktionstag am 26. September in Paderborn sind außerdem zwei ganz außergewöhnliche Klimabotschafterinnen auf dem Weg ins Weserbergland. Die Lamastuten Iska und Luna begleiten momentan mit Pfarrerin Ulrike Schaich aus Altdorf (Württemberg) die Klimapilgerinnen und Klimapilger und werden am Samstag in Bad Pyrmont erwartet.

Jan Krebs wird über private Klimabündnisse und seine eigenen Erfahrungen damit sprechen: „Die Haushalte, die sich in den privaten Klimabündnissen zusammengeschlossen haben, möchten zeigen, wie Klimaschutz im Kleinen funktioniert und wie jeder einzelne seinen Beitrag leisten kann, dass wir unsere Klimaziele bis 2050 erreichen.“

  • Knopfbock
  • Autohaus Franz Welger

Leonie Glahn-Ejikeme von der Fairtrade-Steuerungsgruppe erläutert: „Gemeinsam für ein gutes Klima‘ lautet das Motto der diesjährigen Fairen Woche. Auf diesem einen Planeten steht alles miteinander in Beziehung: Unsere Lebensweise hier hat ganz konkrete Auswirkungen auf die Lebensbedingungen von Menschen in anderen Teilen der Welt, und fairer Handel ist ein wichtiger Baustein für ein gerechteres Miteinander.“

Interessierte können sich den Klimapilgern noch spontan anschließen, ohne Garantien auf logistische Unterstützung wie Verpflegung. Tagespilger werden gebeten ihre Verpflegung selbst mitzubringen, für ihren Rücktransport zu sorgen und sich auch möglichst vorher anzumelden, damit sich Gemeinden und Etappenkoordinationen darauf einstellen können, wie viele Personen ungefähr zu erwarten sind (www.klimapilgern.de).

Wer bei den privaten Klimabündnissen der Klimaschutzagentur mitmachen möchte, kann sich mit Leonie Grothues unter der Telefonnummer 05151 957 88 -33 oder per Mail an grothues@klimaschutzagentur.org in Verbindung setzen.

(red)