Die Ermittlungskommission “Eichwald” fĂŒhrte vom 27. Februar bis 1. MĂ€rz eine intensive und sehr kleinteilige Spurensuche und Spurensicherung der abgesperrten Tatorte auf dem Campingplatz in LĂŒgde durch. Alle GegenstĂ€nde aus den teils vermĂŒllten und chaotischen Behausungen der Beschuldigten wurden in einem Container zwischengelagert und untersucht, um Beweismittelverluste zu verhindern.

Dabei fand der DatentrĂ€gerspĂŒrhund “Artus” am 27. Februar einen USB-Stick in einer Sesselritze in der Behausung des Hauptbeschuldigten. DarĂŒber hinaus stellten die Ermittler im Laufe der drei Tage dort weitere CDs, Disketten, SIM- und SD-Karten sowie Unterlagen sicher. In der Behausung des zweiten Beschuldigten wurden auch wenige DatentrĂ€ger, wie CDs, und Unterlagen sichergestellt. Insgesamt bewegt sich die Menge der sichergestellten GegenstĂ€nde im mittleren zweistelligen Bereich. Eine Auswertung der sichergestellten Asservate ist noch nicht erfolgt.

Die Tatorte im Bereich Campingplatz bleiben zunĂ€chst weiterhin abgesperrt. Weitere Maßnahmen sind dort nach bisherigem Stand der Ermittlungen nicht geplant, sind aber im Rahmen der laufenden Ermittlungen auch nicht auszuschließen.

Die Ermittlungskommission beabsichtigt, einige minderjĂ€hrige Opfer erneut anzuhören. Aufgrund der laufenden Ermittlungen und der dadurch gewonnenen Erkenntnisse sind die erneuten Anhörungen trotz weiterer Belastung fĂŒr die Opfer erforderlich. Es sollen damit aufgrund der bisherigen Ermittlungsergebnisse Verbindungen geklĂ€rt und Hinweise erlangt werden.