Pilgern liegt im Trend und das nun schon seit einigen Jahren. So hielt die Idee des Pilgerns vor einigen Jahren auch in Bad Pyrmont Einzug, wobei ein kleiner sowie ein großer Pilgerpfad entstanden.

Im Rahmen der Wanderwegekonzeptionierung kam die Pilgergruppe, die damals diese Pfade initiierte mit Karin Block, Horstmar Kirchner, Christa Langer und BĂ€rbel Schur auf die Bad Pyrmont Tourismus GmbH zu, um darauf hinzuweisen, das Pilgern dabei bitte nicht außer Acht zu lassen. Nach einem kurzen ersten GesprĂ€ch wurde klar, der Prospekt „Kleiner Pilgerpfad“ muss wieder aufgelegt werden. „Heute halten wir nun endlich das Ergebnis in den HĂ€nden“, freut sich Projektleiterin Annika Schmitmeier. „Eine besondere Erfahrung auf dem Weg hierher war eine gemeinsame Erkundung des „Kleinen Pilgerpfades“ im Sommer, das sollte kein Gast Bad Pyrmonts verpassen“, fĂŒgt GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Annemarie RĂŒter hinzu.

In Zusammenarbeit mit Klinikseelsorgerin Birgit Löhmann wurde der bestehende Prospekt aktualisiert und in einer Auflage von 2.000 StĂŒck gedruckt, um allen Interessierten Informationen an die Hand geben zu können. Der neue Prospekt informiert ĂŒber den „Kleinen Pilgerpfad“ im Kurpark und seinen Verlauf entlang der acht Besinnungspunkte. Da der Pfad nur durch den Kurpark fĂŒhrt, ist er bestens fĂŒr Menschen geeignet, die keine langen Strecken wandern möchten. Er kann eigenstĂ€ndig oder im Rahmen einer Gruppen-fĂŒhrung, unter der Leitung von Birgit Löhmann, begangen werden und soll den Pilger dabei unterstĂŒtzen, zur Ruhe zu kommen und zu sich selbst zu finden. Denn wie Frau Löhmann erklĂ€rt, ist Pilgern mehr als ein Gehen in der Natur, es ist ein Weg nach innen, eine bewusste Begegnung mit sich selbst.

Kleiner Pilgerpfad als Flyer.
Foto: PR

Rundum: Pilgern ist wie beten, nur mit den FĂŒĂŸen
Um dieses Ziel zu erreichen, ist es sinnvoll schweigend zu pilgern, was bei einer GruppenfĂŒhrung mit Frau Löhmann nur durch ihre Gedankenimpulse und Texte an den verschiedenen Besinnungspunkten unterbrochen wird. Die Besinnungspunkte sind jeweils durch eine steinerne Bodentafel gekennzeichnet, der ein „Seelen-Thema“ zugeordnet ist. So befindet sich zum Beispiel im Asiatischen Refugium der dritte Besinnungspunkt mit dem Seelen-Thema „Stille hören“. Dort geht es darum, die Stille fĂŒr eine kurze Zeit bewusst wahrzunehmen und damit von der lauten Umwelt abzuschalten.

Nur eine Frage zum Abschluss „Mit welcher Farbe wird Stille gemalt?“ Auf dieser spirituellen Reise durch den Kurpark Bad Pyrmonts werden die Teilnehmer eingeladen, die Antwort ganz alleine und nur fĂŒr sich selbst zu finden.