Helmut Eichmann, Vorsitzender des Volksbundes Deutsche KriegsgrĂ€berfĂŒrsorge in Bad Pyrmont, wanderte 2017 fĂŒr den Frieden circa 370 Kilometer bis in die niederlĂ€ndische Partnerstadt Heemstede, wo er unter anderem vom Stadtdirektor Willam van den Berg freundlich empfangen wurde. Im letzten Sommer legte er dann etwa 400 Kilometer auf seinem Weg nach Brandenburg in das russisch-orthodoxe Kloster in Götschendorf (Kreis Uckermark) zurĂŒck und wurde vom Abt Daniil Irbits herzlich aufgenommen. Dadurch hat er offenbar die Aufmerksamkeit des russischen Staates geweckt.

Eichmann erhielt nun eine Einladung der Russisch – MilitĂ€rhistorischen Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem russischen Verteidigungsministerium und Kulturministerium zwecks Beteiligung und Erfahrungsaustausch bei der Exhumierung Gefallener des Zweiten Weltkriegs an der Rschew. Kalininer Front (circa 200 Kilometer westlich von Moskau). Dort tobte ĂŒber 15 Monate ein unerbittlicher Stellungskrieg mit enormen Verlusten auf beiden Seiten.

Durch seine Teilnahme vom 12. bis zum 21. Juni hofft Eichmann erneut einen persönlichen Beitrag fĂŒr Frieden und VölkerverstĂ€ndigung zu leisten.

(red)