Roman Förster ist Niedersachsens bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege und fährt nun im Juni zum Bundeswettbewerb nach Berlin. Er arbeitet im Agaplesion evangelischen Krankenhaus Holzminden und wird wie der Vorjahressieger in Bad Pyrmont unterrichtet.

„Ich freue mich, dass erneut einer unserer SchĂĽler Niedersachsens bester Auszubildender in der Alten- und Krankenpflege ist“, berichtet Schulleiterin Heike Spors. Sie ist verantwortlich fĂĽr die Agaplesion Krankenpflegeschule Holzminden und die Christophorus Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Bad Pyrmont, die zum Agaplesion ev. Bathildiskrankenhaus  gehört. Beide Schulen wurden zusammengefĂĽhrt, alle SchĂĽler werden seit 2018 in Bad Pyrmont unterrichtet.

Roman Förster arbeitet im Agaplesion evangelischen Krankenhaus in Holzminden, geht aber genauso wie Jan Brandt (Bundessieger des Vorjahres) in Bad Pyrmont zur Schule. Er gehört zum letzten Jahrgang, der in der Holzmindener Krankenpflegeschule gestartet ist.
Zur Teilnahme am Wettbewerb „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege 2019“, der vom Deutschen Verein zur Förderung pflegerischer Qualität in der Alten- und Krankenpflege veranstaltet wird, hat ihn Heike Spors Roman Förster motiviert. Seine Kursleiterin Martina Grone unterstützte ihn bei der Vorbereitung auf den Vorentscheid in Hamburg. „Frau Grone ist eine tolle Kursleitung. Ihre besondere Stärke ist die Kommunikation. Sie schafft es nämlich immer wieder uns Schüler in schwierigen, zweifelnden Phasen abzuholen und uns dann zu ermutigen und zu motivieren“, freut sich Roman Förster über die besondere Unterstützung. Er ist ebenso seiner ehemaligen Kursleiterin Frau Suffner sehr dankbar: „Den Beiden habe ich meinen Sieg zu verdanken.“

Für die Teilnahme am Wettbewerb hat sich Roman Förster entschieden, weil ihm die Gesundheits- und Krankenpflege am Herzen liegt: „Ich liebe diesen Beruf, auch wenn die Rahmenbedingungen oftmals schwierig sind.“ Darauf möchte er aufmerksam machen. Durch seinen Sieg und die Teilnahme am Bundesentscheid am 13. und 14. Juni in Berlin hat er auf jeden Fall eine Plattform dafür.

Seine Examensvorbereitungen nutzt Roman Förster auch als Vorbereitung für den Bundesentscheid. „Mir ist in erster Linie das Bestehen des Examens wichtig. Für den anstehenden Wettbewerb gilt für mich der olympische Gedanke: Dabeisein ist alles“, verrät der aus dem Flecken Delligsen stammende Auszubildende. „Wir drücken ihm auf jeden Fall die Daumen. Vielleicht gewinnt Roman Förster ja auch eine Reise so wie im vergangenen Jahr Jan Brandt. Dieser löst gerade seinen Gewinn in New York ein“, verrät Schulleiterin Heike Spors.

(red)