Viel zu schnell war eine 19-jährige Frau aus Bad Pyrmont am Donnerstag, 30. April, unterwegs.

Gegen 23.05 Uhr, bemerkte eine Funkstreifenbesatzung des Polizeikommissariats Bad Pyrmont einen weißen VW-Golf, der im Innenstadtbereich mit stark überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Die Beamten folgten dem Auto mit ihrem Streifenwagen und konnten auf der Bahnhofstraße zu “dem Raser” aufholen. Auf der Strecke bis zur Emmerbrücke zeigte der Tacho des Funkstreifenwagens 120 km/h an. Danach bog der Golf in Richtung Lügde ab und erreichte auf der dortigen Straße, auf der auch nur 50 km/h erlaubt sind, Geschwindigkeiten bis 90 km/h. Die Beamten hielten den Wagen schließlich an und stellten fest, dass es sich bei “dem Raser” um eine 19-Jährige handelte.

Der Frau wird, nach Abzug eines erheblichen Toleranzwertes, eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 46 km/h vorgeworfen. Vor Ort gab sie an, sie sei nur aus Angst so schnell gefahren, weil sie verfolgt worden sei. Da der von ihr beschriebene Verfolger aber von der Streifenwagenbesatzung nicht gesehen wurde, wird dies als Schutzbehauptung gewertet.

Die 19-Jährige muss jetzt mit einem Bußgeld von 200 Euro plus Bearbeitungsgebühr, zwei Monaten Fahrverbot, zwei Punkten in Flensburg und gegebenenfalls, sollte sie noch in der Probezeit sein, mit einer Nachschulung rechnen.(red)