Auf dem Schloßplatz waren die Ehrenzeichen auf Halbmast geflaggt. Vier Fahnen von Deutschland, von Niedersachsen, dem Landkreis Hameln- Pyrmont und der Stadt Bad Pyrmont.

“Warum gibt es denn keine öffentliche Veranstaltung zum Volkstrauertag? Die findet doch immer im Freien statt.”, fragte ein 95 jähriger Kriegsveteran vor dem Ehrenmal in der Schloßstraße den Volksbund Vorsitzenden Helmut Eichmann. Der konnte allerdings nur auf die im Moment geltenden Corona-Bestimmungen verweisen. 

Auf 2 Pylonen loderten die Flammen den ganzen Tag zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt. Und vor dem Denkmal lagen 3 Kränze.

Zuvor hatten Bürgermeister Klaus Blome und Helmut Eichmann Kränze auf  dem Holzhäuser Friedhof, dem jüdischen Friedhof und dem Oesdorfer Friedhof ab gelegt. Blome und Eichmann gedachten still der Toten. Am Kaiserplatz wurde am Denkmal der Heimkehrer ein Blumengesteck auf gestellt. Auch vor dem Ehrenmal gedachten sie der Toten.

In den kleineren Ortsteilen wurden durch kleine Delegationen ebenfalls Kränze nieder gelegt und der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Ein war ein von der Pandemie bestimmter Gedenktag.