Das Landesförderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. – Wir fördern, was Menschen verbindet“ bietet Kommunen seit 2019 die Möglichkeit, sich für den Heimat-Preis zu bewerben. Lügde hat sich direkt im ersten Jahr erfolgreich um die Teilnahme beworben und konnte bereits drei Projekte auszeichnen. 2020 wird Lügde erneut besondere Projekte mit insgesamt 5.000 Euro unterstützen und würdigen.

Die Umgestaltung des Dorfplatzes in Niese, das Engagement für die Paradiesmühle in Rischenau und die Anlage einer Streuobstwiese in Hummersen waren 2019 die Gewinnerprojekte des Lügder Heimat-Preises. Das große ehrenamtliche Engagement und der Vorbildcharakter dieser Projekte waren herausragend und wurden daher ausgezeichnet.

Nun bietet sich eine neue Gelegenheit für Vereine, Institutionen oder Privatpersonen Projekte oder Projektideen fördern zu lassen, denn Lügde lobt auch 2020 einen Heimat-Preis aus. 5.000 Euro Preisgeld vergibt die Stadt in diesem Jahr in bis zu drei Preiskategorien. Für eine Bewerbung kommen Projekte infrage, die sich mit einem der folgenden Themen beschäftigen: Förderung generationsübergreifender Initiativen, Förderung von Kinder- und Jugendarbeit, Förderung des gesellschaftlichen und sozialen Zusammenseins und Förderung kultureller Impulse.

Das Projekt muss zudem im Stadtgebiet von Lügde verortet sein und im Jahr 2020 durchgeführt werden. Anders als bei vielen anderen Förderprojekten ist es dabei nicht entscheidend, ob das Projekt zum Bewerbungszeitraum schon umgesetzt wurde oder es sich bisher nur um eine Idee handelt. Die Bewerbungsfrist für den Heimat-Preis 2020 endet am 29. Mai.

Ausführliche Informationen und die Bewerbungsunterlagen sind im Internet unter www.luegde.de/heimatpreis verfügbar oder können bei der zuständigen Sachbearbeiterin bei der Stadt Lügde, Frau Nasse, unter [email protected] oder 05281 770870 angefordert werden.

Zur Info:

Der Heimat-Preis ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, um in Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

(red)
– veröffentlicht am 4. März, aktualisiert am 13. Mai 2020