Tödlicher Unfall am Hagener Berg – Motorradfahrerin verunglückt

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Krankenwagen
Symbolbild. Foto: Archiv

Am 5. Juli, gegen 20.30 Uhr, kam es auf der Landesstraße 430, zwischen den Bad Pyrmonter Ortsteilen Holzhausen und Hagen, erneut zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Eine 29-jährige Frau aus Bad Pyrmont befuhr gemeinsam mit zwei weiteren Kradfahrern den sogenannten „Hagener Berg“ in Richtung Blomberg. Im Verlauf der scharfen Rechtskurve, in Höhe des oberen Parkplatzes, überholte sie, laut Angaben der Polizei, auf dem linken Fahrstreifen, mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit, ihre Mitfahrer.

Als Gegenverkehr sichtbar wurde, führte sie ein Bremsmanöver durch, welches dazu führte, dass das Vorderrad wegrutschte und Kradfahrerin und Maschine geradeaus in den Gegenverkehr schleuderten. Die Fahrerin kollidierte mit einem entgegenkommenden VW Polo, der von einer 19-jährigen Frau aus Bad Pyrmont geführt wurde. Das Krad stieß zunächst zweimal gegen die Leitplanke, bevor es gegen einen BMW schleuderte, der hinter dem Polo in Richtung Bad Pyrmont fuhr. Die Kradfahrerin verstarb unmittelbar am Unfallort. Die 19-jährige Polo-Fahrerin und der 58-jährige Fahrer des BMW, ebenfalls ein Pyrmonter Bürger, erlitten einen Schock. Alle drei Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit.

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Die L 430 wurde im Rahmen der Unfallaufnahme bis circa 3 Uhr durch Polizei und Feuerwehr vollständig gesperrt. Unfallbeteiligte und Zeugen wurden durch den eingesetzten Rettungsdienst und eine Seelsorgerin betreut. Die Unfallaufnahme erfolgte im sogenannten „Phidias-Verfahren“, zusätzlich wurde ein Gutachter hinzugezogen. Anschließend wurde die Fahrbahn durch eine Fachfirma gereinigt, da Betriebsstoffe und sonstige Flüssigkeiten ausgelaufen waren.

Es handelt sich um den zweiten Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Krades innerhalb von sechs Wochen. Da es sich um eine beliebte Strecke für Motorradfahrer handelt, ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit bergauf auf 70 km/h und bergab auf 50 km/h beschränkt. (red)