Wachsende Beliebtheit: Ein halbes Jahr Fair-Cups in Lügde

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Fair-Cup in Lügde
Für 1,50 Euro Pfand erhalten Kunden in telnehmenden Betrieben einen Fair-Cup. Foto: Lügde Marketing e. V.

Die Stadt Lügde, seit rund einem Jahr Fairtrade-Stadt, hat sich vor rund einem halben Jahr dazu entschlossen den Fair-Cup in Lügde einzuführen. Müllreduzierung und ein Beitrag zum Umweltschutz waren die Hauptbeweggründe für die Initiatoren und Projektpartner. Der Fair-Cup ist aus Plastik und somit lebensmittelecht und spülmaschinenfest. Zudem ist er bis zu 500-mal wiederverwendbar. Diese letzte Tatsche macht ihn gegenüber der Einweg-Alternative aus Pappe so ökologisch und nachhaltig.

Das Café Tender, das Café Ankerplatz, die Tankstelle Hubert Thiele und die Mesa der Johannes-Gigas-Schule sind bereits Partner und haben den praktischen Becher im Angebot. Weitere Betriebe und Partnerkommunen sollen folgen.

Wenn sich ein Gast für einen Mehrwegbecher entscheidet, zahlt er lediglich 1,50 Euro Pfand für den Becher plus Deckel. Den benutzten Becher kann der Kunde dann überall hin mitnehmen und ihn bei einem der teilnehmenden Betriebe wieder abgeben – egal ob dreckig oder sauber. Anschließend bekommt er die 1,50 Euro Pfand zurück.

Doch wie wird der Becher von den Kunden angenommen und lässt sich schon ein Erfolg feststellen? Der Lügde Marketing e.V. zieht eine Zwischenbilanz. 

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Der Becher und das dahinterstehende Konzept seien mittlerweile recht bekannt und würden von immer mehr Kunden genutzt. Wie der Verein mitteilt, planen weitere Städte ebenfalls die Einführung des Bechers. Leider gefallen die bunten Becher dem ein oder anderen Kunden offenbar aber so gut, dass sie eher Zuhause landen, als wieder in den teilnehmenden Betrieben. Das führt so langsam zu Engpässen und verfehlt den Zweck der Becher. Damit das System langfristig Früchte trägt, bittet der Verein daher darum, dass die Nutzer des Fair-Cups die Becher wieder regelmäßig in Umlauf bringen.

(red)