Die Polizei in Bad Pyrmont führt auch in Corona-Zeiten Kontrollmaßnahmen durch. Anfang der Wochewurde zwei Autofahrern Blut entnommen. Einer hatte neben Trunkenheit im Straßenverkehr zahlreiche Straftaten vorzuweisen und der andere stand unter Einfluss von Betäubungsmitteln.

Am Montag, 20. April, sollte gegen 22.30 Uhr in Bad Pyrmont der Fahrzeugführer eines Ford angehalten werden. Dieser ignorierte jedoch mehrfach die optischen und akustischen Anhaltesignale des Streifenwagens hinter ihm und setzte seine Fahrt fort. Erst im benachbarten Lippe konnte das Auto mit Unterstützung der Polizei Blomberg in Rischenau angehalten werden.

Bei anschließenden Kontrolle stellten die Polizeibeamten fest, dass der Fahrzeugführer erheblich alkoholisiert war und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Einen Führerschein konnte er nicht vorweisen, da er noch nie im Besitz eines solchen war. Bei der Überprüfung des Wagens wurde festgestellt, dass es bereits im März in Hamburg unterschlagen und die angebrachten Kennzeichen gestohlen wurden.

Gegen den 41-jährigen Fahrzeugführer wurden Strafanzeigen wegen Urkundenfälschung, Trunkenheit im Straßenverkehr, Kennzeichendiebstahls, unbefugte Ingebrauchnahme eines Fahrzeuges sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis geschrieben. Auf der Pyrmonter Polizeiwache erfolgte eine Blutentnahme.

Einen Tag später, am 21. April, gegen 8.15 Uhr wurde in Bad Pyrmont ein 38-jähriger BMW-Fahrer angehalten und kontrolliert. Bei der Überprüfung der Fahrtauglichkeit stellten die Beamten fest, dass dieser unter dem Einfluss verschiedener Betäubungsmittel stand. Auch hier wurde eine Blutentnahme durchgeführt. (red)