438 Fahrzeuge gestoppt: Polizei führt Großkontrolle in Eschershausen durch

115
Polizei Holzminden Großkontrollen Eschershausen
Bei der Kontrolle wurde eine große Menge Betäubungsmittel sichergestellt. Foto: Polizei Holzminden

Aufgrund der Fallzahlen im Bereich der Tageswohnungseinbrüche beziehungsweise Wohnungseinbruchsdiebstähle und nach wie vor der Hauptunfallursache des Fahrens unter Alkohol- und Drogenbeeinflussung hat die Holzmindener Polizei mit den nachgeordneten Polizeistationen am 6. März, in der Zeit von 11 bis 19 Uhr, eine stationäre Verkehrskontrolle mit den Schwerpunkten „Bekämpfung der Eigentumskriminalität“ und Trunkenheit im Straßenverkehr“ auf der B 64, Ortsdurchfahrt Eschershausen, in beide Richtungen, Kreuzung Ithstraße/Lüerdisser Straße, durchgeführt.

Es wurden von 11 Uhr bis 19 Uhr an der genannten Kontrollstelle 438 Fahrzeuge und 458 Personen überprüft. Hierbei konnte festgestellt werden, dass fünf Fahrzeugführer unter Einfluss von Betäubungsmitteln am Straßenverkehr teilnahmen. Bei einem der Fahrzeugführer konnte zusätzlich eine nicht geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt werden, zudem war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. In allen genannten Fällen wurden den Fahrzeugführern Blutproben entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt. Ferner wurden 37 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet.

Die Kontrolle wurde durch Einsatzkräfte der Zentralen Polizeidirektion, der Drogen-Expertengruppe und der Diensthundeführerstaffel der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont unterstützt. Weiterhin war während der Kontrolle die sogenannte „Mobile Wache“ der Zentralen Polizeidirektion im Einsatz, so dass Sofortvorgänge abschließend final dort bearbeitet werden konnten.

  • Fahrschule Grünberg
  • IG Emmerthal

Hintergrund: Das Polizeikommissariat Holzminden beabsichtigt durch die stationäre Kontrollmaßnahme den Kontrolldruck so zu erhöhen, dass das Kriminalitätsgeschehen im Bereich der schweren Eigentumsdelikte durch möglicherweise international agierende Tätergruppen bekämpft wird. Ferner sollen zeitgleich im Rahmen der Kontrollmaßnahmen intoxikierte Verkehrsteilnehmer festgestellt und an der weiteren Teilnahme am Straßenverkehr gehindert werden. Hierdurch sollte eine Steigerung des objektiven Entdeckungsrisikos bei potenziellen Tätern bzw. Betroffenen erfolgen und zeitgleich eine nachhaltige Verbesserung des Verkehrssicherheitsniveaus im PK-Bereich durch Minimierung von unfallträchtigen Fehlverhaltensweisen und Reduzierung von schweren Verkehrsunfällen erhalten werden. Eine Verbesserung des subjektiven Sicherheitsempfindens und Erhöhung der Akzeptanz polizeilicher Maßnahmen in der Bevölkerung sollte damit ebenso positiv beeinflusst werden.

(red)