Aufgrund der Fallzahlen im Bereich der Tageswohnungseinbr├╝che beziehungsweise Wohnungseinbruchsdiebst├Ąhle und nach wie vor der Hauptunfallursache des Fahrens unter Alkohol- und Drogenbeeinflussung hat die Holzmindener Polizei mit den nachgeordneten Polizeistationen am 6. M├Ąrz, in der Zeit von 11 bis 19 Uhr, eine station├Ąre Verkehrskontrolle mit den Schwerpunkten “Bek├Ąmpfung der Eigentumskriminalit├Ąt” und Trunkenheit im Stra├čenverkehr” auf der B 64, Ortsdurchfahrt Eschershausen, in beide Richtungen, Kreuzung Ithstra├če/L├╝erdisser Stra├če, durchgef├╝hrt.

Es wurden von 11 Uhr bis 19 Uhr an der genannten Kontrollstelle 438 Fahrzeuge und 458 Personen ├╝berpr├╝ft. Hierbei konnte festgestellt werden, dass f├╝nf Fahrzeugf├╝hrer unter Einfluss von Bet├Ąubungsmitteln am Stra├čenverkehr teilnahmen. Bei einem der Fahrzeugf├╝hrer konnte zus├Ątzlich eine nicht geringe Menge Bet├Ąubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt werden, zudem war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. In allen genannten F├Ąllen wurden den Fahrzeugf├╝hrern Blutproben entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt. Ferner wurden 37 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet.

Die Kontrolle wurde durch Einsatzkr├Ąfte der Zentralen Polizeidirektion, der Drogen-Expertengruppe und der Diensthundef├╝hrerstaffel der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont unterst├╝tzt. Weiterhin war w├Ąhrend der Kontrolle die sogenannte “Mobile Wache” der Zentralen Polizeidirektion im Einsatz, so dass Sofortvorg├Ąnge abschlie├čend final dort bearbeitet werden konnten.

Hintergrund: Das Polizeikommissariat Holzminden beabsichtigt durch die station├Ąre Kontrollma├čnahme den Kontrolldruck so zu erh├Âhen, dass das Kriminalit├Ątsgeschehen im Bereich der schweren Eigentumsdelikte durch m├Âglicherweise international agierende T├Ątergruppen bek├Ąmpft wird. Ferner sollen zeitgleich im Rahmen der Kontrollma├čnahmen intoxikierte Verkehrsteilnehmer festgestellt und an der weiteren Teilnahme am Stra├čenverkehr gehindert werden. Hierdurch sollte eine Steigerung des objektiven Entdeckungsrisikos bei potenziellen T├Ątern bzw. Betroffenen erfolgen und zeitgleich eine nachhaltige Verbesserung des Verkehrssicherheitsniveaus im PK-Bereich durch Minimierung von unfalltr├Ąchtigen Fehlverhaltensweisen und Reduzierung von schweren Verkehrsunf├Ąllen erhalten werden. Eine Verbesserung des subjektiven Sicherheitsempfindens und Erh├Âhung der Akzeptanz polizeilicher Ma├čnahmen in der Bev├Âlkerung sollte damit ebenso positiv beeinflusst werden.

(red)