Mobil zu sein, bedeutet gerade f├╝r Menschen mit Mobilit├Ątseinschr├Ąnkungen sehr viel und der Rollator ist eine wichtige Unterst├╝tzungsm├Âglichkeit, sich weiterhin m├Âglichst selbstst├Ąndig fortbewegen zu k├Ânnen. Doch kleine Hindernisse im Alltag scheinen oft un├╝berwindbar und das Busfahren, bedingt durch den Ein- und Ausstieg, wird oftmals vermieden.

Um diese Ängste und Vorbehalte zu nehmen, hat der Senioren- und Pflegestützpunkt gemeinsam mit dem Seniorenrat Emmerthal am vergangenen 24. Und 25. April ein für speziell für SeniorInnen ausgerichtetes Rollatortraining in Emmerthal initiiert und durchgeführt.

In Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont , der Verkehrswacht Hameln und den ├ľffis Hameln-Pyrmont, erhielten die zahlreichen TeilnehmerInnen zun├Ąchst im Rathaus Emmerthal allgemeine praktische Hinweise und Tipps zum sicheren Umgang mit dem Rollator wie beispielsweise die richtige Einstellung von Bremsen und Griffh├Âhen, das Umfahren von Hindernissen und das ├ťberwinden von Schwellen, Bordsteinen und Kanten. Zudem bestand die M├Âglichkeit, den eigenen Rollator auf seine Sicherheit ├╝berpr├╝fen zu lassen und die erhaltenen Ratschl├Ąge mit fachkundiger Hilfe auszuprobieren.

Mit einem gro├čen Linienbus der ├ľffis ging es dann am zweiten Tag vom Parkplatz des Hallenbades in Richtung Bahnhof Emmerthal zu einer Bushaltestelle.

Ältere Menschen haben gerade im Bus oft Schwierigkeiten:

Hier geht die T├╝r beim Einsteigen zu schnell zu, dort macht der Fahrer eine scharfe Bremsung. Woran ist zu erkennen, ob der Bus ├╝ber einen absenkbaren Einstieg oder eine Rampe verf├╝gt, oder wie kann der Rollator w├Ąhrend der Fahrt mit einfachen Mitteln gesichert werden?

Genau diese Fragen und Probleme wurden von Andreas Hinz, von der Verkehrswacht Hameln, angesprochen und ausreichend erkl├Ąrt.

Im Anschluss konnten alle Anwesenden einmal in Ruhe den sicheren Ein- und Ausstieg am Bus ├╝ben und die zuvor gezeigten Tipps in die Tat umsetzen, was auch ausgiebig und aktiv von den TeilnehmerInnen genutzt wurde.