Erfolgreiche Berufsberatung an der Johann-Comenius-Schule in Emmerthal

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Berufseinstiegsbegleitung JCS Emmerthal
Ingo Böhm, Berufsberater Arbeitsagentur Hameln (von links), Stefan Kolocaj, Berufseinstiegsbegleiter Competenz Werkstatt, Schulleiterin Nicole Aschenbrenner und Thorsten Kleiner, Fachbereichsleiter Arbeit Wirtschaft Technik. Foto: Agentur für Arbeit Hameln

Die Agentur für Arbeit Hameln und die Comenius-Schule in Emmerthal bringen seit Jahren gemeinsam Schüler in die Ausbildung, doch das Ergebnis zum Ende des Schuljahres 2017/2018 kann sich besonders sehen lassen. Es ist eines der besten Resultate der vergangenen Jahre. Es gibt kaum Schüler ohne Abschluss und einen hohen Grad der Vermittlung von Hauptschülern in Ausbildungsberufe.

Nach Ansicht des Konrektors Rudolf Langer sei die vorbildliche und innovative Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Hameln der Grund für diesen Erfolg. Von 15 Schülern, die zum 22. Juni diesen Jahres entlassen werden, gibt es nur einen Schüler, der noch nicht versorgt ist. Dieser ziehe allerdings aus der Region weg. Daher habe keine Vermittlung zustande kommen können. Die Schule in Emmerthal zeichnet ein großes Netzwerk zwischen Lehrern, der Berufsberatung, Eltern, vielen Arbeitgebern, der Ausbildungsinitiative Emmerthal und einigen weiteren Partnern aus. Erst diese Zusammenarbeit mache den Erfolg möglich.

Berufsberater Ingolf Böhm setzt auf individuelle Beratung: „Mit einer Schablone kommt man nicht weit. Wir müssen auf jede einzelne Person eingehen, damit sie zufrieden ist. Dafür arbeiten seit knapp drei Jahren zwei Berufseinstiegsbegleiter vom Bildungsträger Competenz Werkstatt Schule an der Schule in Emmerthal.“ Damit meint er Christa Kumar und Stefan Kolocaj, die gemeinsam mit der Berufsberatung die Jugendlichen bei Fragen zur Berufswahl begleiten. Schulleiterin Nicole Aschenbrenner fasst zusammen: „Die Berufseinstiegsbegleiter helfen bei der Akquise von Praktikums- und Ausbildungsstellen, betreuen die Schüler und erstellen mit ihnen professionelle Bewerbungsunterlagen. Dieses Jahr hat das einfach bemerkenswert geklappt.“

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„Ziel ist es, dass die Schüler bei Ausbildungsbetrieben vor Ort in Emmerthal und Umgebung bleiben. Sie waren in verschiedenen Praktika in den Unternehmen und konnten sich dort beweisen. Aufgrund mancher Zensuren hätte man sie vielleicht nicht zum Bewerbungsgespräch eingeladen; ihre praktische Arbeit war jedoch überzeugend“, ergänzt Langer, „Die Arbeitgeber in der Region zeigen eine hohe Bereitschaft und nehmen die jungen Menschen gerne.“ zudem gebe es nur selten einen Wechsel der Ausbildung. Die überwiegende Zahl der Schüler beendet die Ausbildung erfolgreich.

(red)