Ab Samstag, 30. März, bittet der „Baron von Münchhausen“ wieder zu sich nach Hause. Dann öffnet das Münchhausen-Museum in der Schulenburg seine Türen für die Saison 2019.

In der ganzen Welt bekannt, ist der als Lügenbaron bekannte Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen in Bodenwerder an der Weser zu Hause. Im Museum, gleich neben seinem Geburtshaus, dem heutigen Rathaus der Münchhausenstadt auf dem Münchhausengutshof, haben Besucher in diesem Jahr vom 30. März bis zum 31. Oktober täglich von 10 bis 17 Uhr die Möglichkeit, dem berühmten Sohn der Stadt ihre Aufwartung zu machen. Zahlreiche Exponate aus seinem persönlichen Besitz und weitere interessante Sammlungsstücke erzählen von seinem aufregenden Leben am Hof der russischen Zarin, seiner geliebten Frau Jacobine von Dunten und den Jagdabenteuern, zu denen viele Landadelige im 18. Jahrhundert den Weg ins wildreiche Weserbergland und an die Tafel des Freiherrn fanden.

Zum Saisonstart begrüßt das Museumteam seine Gäste mit einer besonderen Aktion. Jeden zehnten Besucher erwartet am Eröffnungstag ein kleines Geschenk, als Andenken an den legendären Geschichtenerzähler Münchhausen, der im nächsten Jahr seinen sagenhaften 300. Geburtstag feiert.

Im Foyer startet das Museum dieses Jahr mit einer besonderen Ausstellung. „15 Wünsche“ von Joana Schmerse sind der Hingucker für die ersten Wochen der neuen Saison. Joana Schmerse lebt und arbeitet als freie Künstlerin und Grafikerin in Hameln. Ihre Arbeiten sind „heartwork – art from the heart“, aus einer Welt voller Farben und imaginären Geschichten, direkt vom Herzen in die Augen der Betrachter. In Bodenwerder stellt Joana Schmerse erstmals 15 ihrer Werke aus.

(red)