Als eine der wirkungsvollsten Heilpflanzen gegen Viren gilt Echinacea purpurea (Roter Sonnenhut). Bereits die Ureinwohner Nordamerikas sollen die Pflanze mit den leuchtenden Blüten bei Husten, Halsschmerzen und als Wundheilmittel eingesetzt haben. Heute lässt sich die Wirkung des Korbblütlers auch wissenschaftlich begründen: Die natürlichen Inhaltsstoffe wirken anregend auf das menschliche Immunsystem, sodass die körpereigene Abwehr auf Hochtouren gebracht wird. Dank dieser Stimulation werden vermehrt Zellen gebildet, die die feindlichen Viren, aber auch Bakterien bekämpfen.

Echinacea unterstützt damit das Immunsystem bei akuten Erkrankungen und vorbeugend in Zeiten erhöhter Infektanfälligkeit.

Echinacea hat noch einen weiteren Effekt, der gerade bei verschiedenen Erkältungskrankheiten ausschlaggebend ist: In verschiedenen Studien und Experimenten konnte nachgewiesen werden, dass Echinacea gegen Influenza-, Rhino- und Herpesviren wirksam ist. Dank dieser antiviralen Wirkung ist Echinacea längst mehr als ein Geheimtipp.

Es empfiehlt sich die Einnahme eines Fertigpräparates aus der Apotheke mit unverdünntem
Echinacea-Extrakt (Urtinktur), um die richtige Dosierung zu erhalten. Von einem Teeaufguss wird eher abgeraten, da wertvolle Substanzen beim Trocknen des Krautes verloren gehen. Bei Atemwegserkrankungen und insbesondere auch bei grippeähnlichen, fieberhaften Erkrankungen ist ein Kombinations-Arzneimittel aus Echinacea mit homöopathischen Substanzen (z.B. Lachesis, Apis, Sulfur, Bryonia) ratsam. 

Weitere Informationen bekommen Sie auf Atemwege bekämpfen mit Dreluso Hess. Oldendorf