Der erste Bauabschnitt zum Ausbau der Bergstra├če in Hessisch Oldendorf erfolgte in den vergangenen Monaten wie geplant und ist ÔÇô mit Ausnahme von Restarbeiten – vollst├Ąndig abgeschlossen. Dies teilte die Stadt mit. ÔÇ×Die Bauma├čnahme wurde schneller abgeschlossen als urspr├╝nglich vorgesehen und mit Ausnahme von zus├Ątzlichen Ma├čnahmen zur Untergrundverbesserung konnte die Bauma├čnahme wie geplant durchf├╝hrt werdenÔÇť, sagt der f├╝r die Projektleitung zust├Ąndige Rathaus-Mitarbeiter Christian Mork und bedankt sich in diesem Zusammenhang auch bei den Anliegern f├╝r die gute Zusammenarbeit w├Ąhrend der Bauphase.

Parallel zu der st├Ądtischen Bauma├čnahme in der Bergstra├če wird seitens des Landkreises Hameln-Pyrmont die Versorgung der Stadt Hessisch Oldendorf mit Glasfaserkabeln f├╝r schnelles Internet vorangetrieben. Im Zuge der Glasfaserkabelverlegung wurden auch in der Bergstra├če bereits erste Ma├čnahmen durchgef├╝hrt. Hierbei handelt es sich um die Verlegung der sogenannten Backbone-Trasse, die die Glasfaser von der Verteilerstation an der Grundschule Rosenbusch zu den einzelnen Ortsteilen bringt.

Der Glasfaseranschluss f├╝r die einzelnen Haushalte in der Kernstadt ist gem├Ą├č Bauzeitenplan der Firma htp erst im Jahr 2022 vorgesehen. In diesem Zusammenhang sei von der Stadt und dem Landkreis intensiv gepr├╝ft worden, ob eine Verlegung des Glasfaserkabels mit den entsprechenden Hausanschl├╝ssen in der Bergstra├če schon im Zuge der st├Ądtischen Bauma├čnahmen in der Bergstra├če erfolgen kann. Diesbez├╝glich seien auch Verhandlungen mit der ausf├╝hrenden Baufirma gef├╝hrt worden. Diese Pr├╝fungen und Verhandlungen h├Ątten ergeben, dass eine Mitverlegung von Hausanschl├╝ssen aufgrund der vom Tiefbauunternehmen angebotenen erheblichen Mehrkosten nicht m├Âglich sei. Allerdings wurden im Zuge der st├Ądtischen Bauma├čnahme im Bereich der neu hergestellten Asphalt-Fahrbahn Leerrohre verlegt, die f├╝r den sp├Ąteren Glasfaser-Anschluss der H├Ąuser in der Bergstra├če genutzt werden k├Ânnen.

Wenn in der Kernstadt also die vorgegebene 40-Prozent-Quote erreicht wird, sollen diese H├Ąuser in der Bergstra├če also angeschlossen werden k├Ânnen, ohne dass die jetzt erneuerte Asphalt-Fahrbahndecke wieder aufgerissen werden muss. Wie es aus dem Rathaus hei├čt, m├╝sse lediglich das Pflaster im Gehweg (in Abh├Ąngigkeit von den abgeschlossenen Glasfaser-Vertr├Ągen) aufgenommen und nach erfolgtem Anschluss wieder neu verlegt werden.

Die gew├Ąhlte Vorgehensweise gew├Ąhrleistet nach Angaben der Stadt, dass im Zuge des in 2022 zu erwartenden Glasfaseranschlusses die Tiefbauarbeiten in der Bergstra├če auf ein vertretbares Ma├č reduziert werden und dass weder f├╝r die Anlieger noch f├╝r die Stadt und den Landkreis zus├Ątzliche Kosten entstehen.

Hinsichtlich der weiteren Ausbauplanung in der Bergstra├če wird zur Zeit zwischen der Stadt, dem Landkreis und weiteren Beteiligten abgestimmt, wann der zweite und der dritte Bauabschnitt umgesetzt werden. Hier├╝ber werde zu gegebener Zeit informiert.

(red)