Der FrĂŒhling steht vor der TĂŒr, in den GĂ€rten und in der freien Landschaft beginnt es zu blĂŒhen und auch das erste Summen von Bienen deutet auf das Erwachen der Natur hin. Aber die biologische Vielfalt ist in Gefahr. Das Insektensterben ist in aller Munde und jeder hat die Möglichkeit, etwas dagegen zu tun.

Seit vielen Jahren engagiert sich die Stadt Hessisch Oldendorf bei der Förderung der biologischen Vielfalt. So werden in den kommenden Wochen wieder an vielen Stellen, die in kommunaler Obhut sind, Narzissen, ObstbĂ€ume und Wildgehölze erblĂŒhen. Und auch die Politik in der Stadt Hessisch Oldendorf hat sich der Thematik angenommen: Auf Initiative des Stadtrates werden auf verschiedenen stĂ€dtischen FlĂ€chen in diesem Jahr BlĂŒhstreifen neu angelegt. „Wir haben fĂŒr dieses Programm Bereiche am Weserradweg, auf den Friedhöfen in Großenwieden, Heßlingen, Rumbeck und Langenfeld, am Fuhler Kreisel, in Lachem und Welsede und auch am Rathaus vorgesehen,“ berichtet Andreas Hunte, der im Rathaus der Stadt fĂŒr die GrĂŒnflĂ€chen zustĂ€ndig ist.

Aber auch die BĂŒrgerschaft kann einen wertvollen Beitrag fĂŒr mehr Artenvielfalt und LebensqualitĂ€t im Stadtgebiet leisten. Unter dem Motto „H.O. blĂŒht auf!“ hatte die Stadt schon im vergangenen Jahr TĂŒten mit Wildblumensamen verteilt. Diese Aktion wird nun fortgesetzt. Verteilt werden im BĂŒrgerbĂŒro des Rathauses wieder Samen einer Wildblumen-Mischung, die fĂŒr eine FlĂ€che von circa fĂŒnf Quadratmeter ausreichen. Dann gilt es nur noch, einen sonnigen oder halbschattigen Bereich im Garten auszuwĂ€hlen, umzugraben und abzuharken. Die Samen sollten dann im April bis Mai auf dem offenen Boden verteilt werden. Von Juni bis Oktober kann man sich dann an einer bunten Blumenpracht erfreuen.

(red)