Die Stadt Hessisch Oldendorf will sich an der internationalen Kampagne von Transfair beteiligen und hat sich um den Titel „Fairtrade Town“ beworben.

Fairtrade hat sich zum Ziel gesetzt, Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen zu verbinden und Handel(n) durch bessere Preise fĂŒr Kleinbauernfamilien zu verĂ€ndern sowie menschenwĂŒrdige Arbeitsbedingungen fĂŒr BeschĂ€ftigte auf Plantagen in Entwicklungs- und SchwellenlĂ€ndern zu erreichen.

Mehrere Fairtrade-Label-Initiativen haben gemeinsam formale Richtlinien fĂŒr die Zertifizierung erstellt. Um die Anerkennung als Fairtrade-Stadt zu erhalten, muss eine Stadt mehrere Kriterien erfĂŒllen. Dazu gehört, dass LĂ€den, CafĂ©s, Catering-Betrieben o. Ă€. je mindestens zwei Fairtrade-Produkte leicht zugĂ€nglich zum Kauf anbieten. Ebenso ist die Beteiligung der „Zivilgesellschaft“ wie Schulen, Vereine und Kirchengemeinden erforderlich.

Um die Thematik der Öffentlichkeit nĂ€her zu bringen, soll am Dienstag, 12. November, um 18 Uhr im KulTourismusForum am Rathaus Hessisch Oldendorf eine Informationsveranstaltung zum fairen Handel stattfinden. Alle BĂŒrger der Stadt sind eingeladen, daran teilzunehmen. Silvia Hesse von der Fairtrade-Initiative wird ĂŒber das Anliegen von Fairtrade informieren und den GĂ€sten fĂŒr Fragen ĂŒber die Kampagne zur VerfĂŒgung zu stehen.
(red)