Nach dem Osterspaß fällt nun auch der Sommer-Ferienpass den Vorsichtsmaßnahmen gegen die weitere Verbreitung des Corona-Virus zum Opfer. Die Stadt Hessisch Oldendorf sagt den diesjährigen Sommer-Ferienpass ab. „Wir tun das schweren Herzens. Ich weiß, wie wichtig der Sommer-Ferienpass in Hessisch Oldendorf ist, nicht nur für die Kinder und Jugendlichen, sondern auch für die berufstätigen Eltern, die ihre Kinder in den Ferienzeiten bei den Vereinen, die den Ferienpass ja zum größten Teil tragen, in guten Händen wissen“, erklärt Bürgermeister Harald Krüger.

Für Hessisch Oldendorfs Jugendpfleger Tarik Oenelcin ist es in den 16 Jahren, in denen er den Ferienpass in Hessisch Oldendorf verantwortet und mit ihm auch das Vereinsnetzwerk kontinuierlich ausgebaut hat, das erste Mal, dass er die Veranstaltungen absagen muss. „Mir tut es Leid um die Ehrenamtlichen und Vereinsvertreter, die ja jetzt schon viel Arbeit in die Vorbereitung der verschiedenen Aktionen gesteckt haben. Die Reaktionen auf die Absage zeigen aber, dass viel Verständnis dafür da ist. Ich bin daher sicher, dass bei einem Ferienpass 2021 wieder Alle am Start sein werden, die die Stadtjugendpflege bei der Organisation und Umsetzung des Ferienpasses unterstützt haben,“ sagt Oenelcin. Er hofft auf eine Fortsetzung des Angebotes im kommenden Jahr mit großer Beteiligung.

Für dieses Jahr bleibt für die Stadt nichts anderes übrig, als sich ausdrücklich bei allen Unterstützern des Sommer-Ferienpasses – insbesondere bei den Vereinen, Verbänden, Kirchen und ehrenamtlichen Betreuern der Stadtjugendpflege – für ihren bisherigen großen Einsatz zu danken und gleichzeitig alle Veranstalter zu mahnen, auch auf kleinere Veranstaltungen vorsorglich zu verzichten, so lange die zuständigen Stellen keine anderen Weisungen herausgeben. Ungewiss ist daher auch, ob im Kinder- und Jugendhaus in den Sommerferien kleinere Veranstaltungen unter bestimmten Auflagen angeboten werden können. (red)