Der Historiker Bernhard Gelderblom hat in aufw├Ąndiger Recherchearbeit das Leben der sowjetischen Zwangsarbeiter in Salzhemmendorf aufgearbeitet und gemeinsam mit dem zwischenzeitlich verstorbenen Bildhauer Burkhard B├Âsterling einen Vorschlag f├╝r die Ausgestaltung des Gedenkortes erstellt.

Nachdem der Ortsrat Salzhemmendorf und anschlie├čend auch der Flecken bereits eine finanzielle Unterst├╝tzung bereitgestellt hatten und weitere Gelder aus der B├╝rgerstiftung Weserbergland und vom “Verein f├╝r regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V” beigesteuert wurde, fehlte noch ein Betrag von etwa 4.000 ÔéČ zur Ausfinanzierung.

Mit Unterst├╝tzung der Bundes-, Landes- und Kreisebene und einem ganz erheblichen privaten Spendenaufkommen konnte diese Finanzierungsl├╝cke nun geschlossen werden.

Johannes Schraps zeigt sich hocherfreut dar├╝ber, dass der Gedenkort nun z├╝gig umgesetzt werden kann: “Hier haben sich Politiker ├╝ber alle politischen Ebenen hinweg f├╝r die Realisierung des Projektes stark gemacht. Das der Gedenkort am Steinbruch in Salzhemmendorf auch bei den Einwohnerinnen und Einwohnern in Salzhemmendorf gro├če Unterst├╝tzung findet, wurde bei der sehr gut besuchten B├╝rgerversammlung im M├Ąrz
“2019” deutlich. Ich sehe dies als eindrucksvolles Zeichen der Menschen vor Ort.ÔÇť

Johannes Schraps, Ulrich Watermann, Constantin Grosch, Gemeindeb├╝rgermeister Clemens Pommerening und Ortsb├╝rgermeister Karsten Appold sind sich einig, dass die gro├če Bereitschaft zu privaten Spenden nicht hoch genug einzusch├Ątzen ist und danken ausdr├╝cklich f├╝r diese Unterst├╝tzung des Projekts, wie bei einem Ortstermin zu erfahren war. Auch daraus spricht die gro├če Zustimmung zur Umsetzung des Gedenkortes, um Geschichte f├╝r zuk├╝nftige Generationen erfahrbar zu machen.

Die Abgeordneten sind sich einig: “Der Opfer dieser schrecklichen Zeit muss in einer angemessen Weise gedacht werden. Mit einem Gedenkort in Sichtweise des j├╝dischen Friedhofes wird die Erinnerung an die sowjetischen Zwangsarbeiter, die im Salzhemmendorfer Steinbruch ihr Leben lassen mussten, wach gehalten. Auch kommende Generationen werden mit den Informationen am Gedenkort die M├Âglichkeit haben, sich mit Geschichte und ihren Auswirkungen hier vor Ort auseinanderzusetzen.”

“Bernhard Gelderblom ist zusammen mit den Vertretern der Gemeinde Salzhemmendorf zuversichtlich, den Gedenkort nun bald nach dem Ende der Sommerferien realisieren zu k├Ânnen.”