In Lauenstein sollten Hundehalter derzeit besondere Vorsicht walten lassen. Die Polizei warnt vor Giftködern. Drei Vorfälle seien bisher bekannt.

Ein Hund wurde am fr√ľhen Montagmorgen, 6. Januar, mit akuten Vergiftungssymptomen (Krampfen und Erbrechen) in die Tierklinik Osterwald eingeliefert. Gegen 9.50 Uhr informierte eine Mitarbeiterin der Klinik die Polizei in Salzhemmendorf dar√ľber, dass der Hund vermutlich mit Rattengift vergiftet worden sei.

Der 52-jährige Besitzer des kranken Hundes hat eine Wurstdose in seinem Garten in Lauenstein gefunden, aus der der Hund augenscheinlich gefressen hat. Laut Angaben des 52-Jährigen lag bereits vor einigen Wochen eine solche Dose in seinem Garten. Damals habe sein Hund allerdings nur an dem Inhalt geleckt.

Die Wurstdose, die als K√∂der diente, wurde von der Polizei sichergestellt. Am Boden der Dose wurde ein Gemisch aus einer gr√ľnen Substanz und Getreide festgestellt. Ob die Dose zudem Wurst zum K√∂dern enthielt, ist nicht bekannt.

Bereits vor einigen Wochen soll es einen √§hnlichen Fall in Lauenstein gegeben haben. Seinerzeit seien vier Hunde eines Mannes vergiftet worden und konnten gerettet werden. √úber diesen Fall habe die Polizei bisher keinerlei Erkenntnis gehabt. Nach R√ľcksprache mit dem Eigent√ľmer wird dieser eine Strafanzeige bei der Polizei erstatten.

Die Polizei ermittelt

Nachdem die drei Vorfälle nun bekannt wurden, ermittelt die Polizei Salzhemmdorf wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz.

Da die Giftk√∂der in allen F√§llen auf die Privatgrundst√ľcke der Hundehalter geworfen worden sein sollen, r√§t die Polizei dazu, Hunde nicht unbeaufsichtigt in den Garten zu lassen.

Mögliche Zeugenhinweise nimmt die Polizeistation Salzhemmendorf unter der Telefonnummer 05153/80332-0 entgegen. (red)