Coppenbr├╝gge / Salzhemmendorf. Die Ergebnisse der Schallmessungen haben ergeben, dass die Anlagen genehmigungskonform betrieben werden und an den Immissionsorten in den verschiedenen Ortsteilen, jeweils in Mitwindrichtung gemessen, keine unzul├Ąssigen Ger├Ąuschimmissionen ankommen. Das bedeutet, dass die durch die Technische Anleitung (TA) L├Ąrm und die Genehmigungen vorgegebenen Richtwerte eingehalten und teilweise deutlich unterschritten werden.

Lediglich an zwei Immissionsorten werden die Richtwerte leicht ├╝berschritten, was aber rechtlich zul├Ąssig ist und f├╝r den Betrieb der Anlagen im Grunde keine Konsequenzen nach sich ziehen w├╝rde. Allen bestehenden Vorschriften zufolge hat der Landkreis Hameln-Pyrmont hier keine Eingriffsm├Âglichkeit.

Dennoch haben die Betreiber der daf├╝r in Frage kommenden Windenergieanlagen (WEA) sich bereit erkl├Ąrt, beim Auftreten der gleichen wie zum Zeitpunkt der Messungen herrschenden Wind- und Wetterbedingungen, die Anlagen in der Leistung zu reduzieren und somit die Ger├Ąusche unter die Richtwerte der TA L├Ąrm – ohne Ber├╝cksichtigung des Messabschlages- zu reduzieren.

Ungehindert dessen werden die betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner ermutigt, weiterhin ein Protokoll dar├╝ber zu f├╝hren, wann die Windenergieanlagen zu laut sind. Das Protokoll sollte folgende Inhalte haben: Datum, Uhrzeit, Standort, Windrichtung, Niederschlag. Diese Protokolle k├Ânnen dem Umweltamt des Landkreises Hameln-Pyrmont dann halbj├Ąhrlich zugesandt werden.

Wenn sich aus den Protokollen ein Bild ergibt, das auf eine m├Âgliche Verschlechterung des Schallpegels hindeutet, werden die Daten der Anlagen mit den Aufzeichnungen der B├╝rgerinnen und B├╝rger verglichen. Letztlich k├Ânnten sich hieraus erneute Nachmessungen des Schalls ergeben.

Auf eine zun├Ąchst angedachte B├╝rgerversammlung zu den Ergebnissen der Schallmessungen wird aufgrund der Pandemie-bedingten Einschr├Ąnkungen verzichtet.