Mit einem leichten Besucher-Plus ist am Sonntag, 20. Oktober, die infa 2019 zu Ende gegangen. Insgesamt kamen 180.000 Menschen in den neun Veranstaltungstagen aufs MessegelĂ€nde – rund 2000 mehr als im Vorjahr.

Nach langer Zeit lag die infa in diesem Jahr wieder inmitten der Herbstferien, was fĂŒr die Veranstalter eine nicht unerhebliche Aufgabe darstellte. Carola Schwennsen, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin bei Fachausstellungen Heckmann: „Wir mussten echte Alternativen und Anreize fĂŒr einen Familienurlaub schaffen, damit auch unter der Woche verstĂ€rkt Besucher zur infa kommen. Das ist uns vor allem mit dem infa Ferienfestival, aber auch dank vergĂŒnstigter Eintrittspreise gelungen.“

Das Angebot fĂŒr Kinder und Jugendliche beim Ferienfestival reichte vom Mitmach-Zirkus ĂŒber Autoscooter bis hin zu angesagten Beach-Sportarten. DarĂŒber hinaus gab es ein Tonstudio fĂŒr die Kids, einen Styling-Bus, Neon-Minigolf und vieles mehr. „Vor allem unser Workshop-Programm im großen Zirkuszelt, das neben Artistik und Jonglage auch BeatBoxing- Rap- und HipHop-Dance-Kurse umfasste, kam bei den SchĂŒlern super gut an und alle Workshops waren ausgebucht“, so Schwennsen.

Neu in diesem Jahr war auch die Trendshow „AAA – Attraktiv. AusgewĂ€hlt. Ausgezeichnet.“ Hierbei stellten neben renommierten Unternehmen auch StartUps und Hochschulen ihre Ideen vor, die teils noch gar nicht im Handel erhĂ€ltlich sind. Die Besucher hatten die Möglichkeit, die Produkte zu testen und zu bewerten, um ihnen so den Weg in den Verkauf zu erleichtern. AAA-Organisator Magnus Bade von Universal Design: „Eine sehr erfolgreiche Premiere! Unsere AusstellungsflĂ€che kam bei den Besuchern sehr gut an. Viele Ideen erwiesen sich als echte Publikumsmagneten und wir haben sehr intensive GesprĂ€che fĂŒhren können.“

Absolute Renner waren die tĂ€glichen Kochshows in der Markthalle. Hierbei lieferten sich prominente GĂ€ste und Spitzenköche aus der Region witzige Koch- und Rededuelle und verrieten unter der Leitung von Moderator Christoph Dannowski so manches private Lieblingsrezept. Mit dabei waren unter anderem die SĂ€ngerinnen Laura Lato und Isabel KrĂ€mer, NDR-Bingo-BĂ€r Michael ThĂŒrnau und andere.

Besonders beliebt waren bei den Besuchern erneut die Kurzveranstaltungen infa kreativ an den ersten drei infa-Tagen sowie die Babymesse infalino am letzten Wochenende, die erneut von einem großen Kinderfest begleitet wurde. 

Zufriedenheit entsprechend bei den meisten der 1400 Aussteller. Matthias Köhler, Inhaber von „The Coffee Jacket“ aus Chemnitz, der zum ersten Mal auf der infa exklusive Sakkos und Jacken aus recycelten KaffeesĂ€cken prĂ€sentierte: „Eine sehr erfolgreiche Messe, die uns sehr viel Spaß gemacht hat. Die Leute sind bereit, fĂŒr hochwertige Dinge auch Geld auszugeben und somit war die Resonanz am Stand sehr positiv.“

Teppich-Experte Frieder Schmid von „Ullmann. Wohnen. Betonen.“ aus Oldenburg: „Ich bin seit ĂŒber 22 Jahren auf der infa und es war auch in diesem Jahr eine erfolgreiche Messe. Wir fĂŒhlen uns außerordentlich gut betreut, das Einzugsgebiet ist toll und alles gut organisiert. Wir sind auch nĂ€chstes Jahr wieder mit dabei.”

Und Brian Chemier von „No.Mi.No.U“ aus dem kanadischen Vancouver: „FĂŒr uns war das eine tolle Deutschlandpremiere und ein sehr gelungener Product-Launch. Wir sind total happy und sehr zufrieden.“

Positiv auch das Kaufverhalten der Besucher. Laut einer reprÀsentativen Befragung durch das Dortmunder Marktforschungsinstitut Gelszus haben 88,9 Prozent etwas gekauft bzw. bestellt (Vorjahr 89,4 Prozent) und im Durchschnitt 372,60 Euro ausgegeben (Vorjahr 346,30 Euro).

Somit ist auch das finale Fazit der Veranstalter ĂŒberwiegend erfreulich. Carola Schwennsen: „B2C-Messen sind in Zeiten der stĂ€ndig steigenden Zahl von Events sowie dem blĂŒhenden Onlinehandel Jahr fĂŒr Jahr eine echte Herausforderung. Wir haben aber gezeigt, dass diese Herausforderungen zu meistern sind. Mit einem tollen Team, frischen Ideen und dem gemeinsamen Willen zum Erfolg.“

Die nÀchste infa findet statt vom 17. bis 25. Oktober 2020 (red)