Ab Januar 2020 tritt die dritte Stufe des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in Kraft. Ziel ist unter anderem eine bedarfsgerechte Unterstützung von Menschen mit Behinderung zu gewährleisten. Dazu ist eine individuelle Bedarfsermittlung erforderlich, die durch die Mitarbeiter des Teams Inklusion/Teilhabeplanung erfolgt.

Häufig werden Menschen mit Behinderung von Angehörigen oder anderen ehrenamtlich Tätigen rechtlich betreut. Auf die rechtlichen Betreuer kommen im Zuge des BTHG einige neue Aufgaben zu. So ist es bis Ende des Jahres erforderlich, dass jeder Empfänger von Eingliederungshilfeleistungen ein eigenes Konto hat. Bisher wurden die Kosten der Heimunterbringung vom Kostenträger pauschal an die Wohneinrichtung gezahlt. In Zukunft sollen Fachleistungen der Eingliederungshilfe sowie der Lebensunterhalt und die Wohnkosten getrennt beantragt und gezahlt werden. Dies erfordert die Mitwirkung des Leistungssuchenden und des rechtlichen Betreuers.

Um den oft ehrenamtlich tätigen Betreuern von Anfang an alle benötigten Informationen an die Hand zu geben und möglicherweise bereits bestehende Fragen frühzeitig klären zu können, veranstaltet der Landkreis Hameln-Pyrmont in Zusammenarbeit mit dem Betreuungsverein eine Informationsveranstaltung. Diese soll am Montag, 21. Oktober, um 16.30 Uhr im Kreishaus (großer Sitzungssaal 1H10) in der Süntelstraße 9 in Hameln stattfinden.

Alle ehrenamtlichen Betreuer sowie Interessierte sind hierzu eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen werden noch bis Freitag, 18. Oktober, bei Frau Sina König unter der Telefonnummer 05151 / 903-3335 oder per Mail an sina.koenig@hameln-pyrmont.de entgegengenommen. (red)