10.942 Menschen waren im Dezember bei der Agentur und den Jobcentern im Bezirk der Agentur fĂŒr Arbeit Hameln arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum November stieg die Arbeitslosenzahl um 279 Personen (+2.6 Prozent) an. Insbesondere bei MĂ€nnern ist nach Angaben der Arbeitsagentur ein Anstieg zu verzeichnen (+249/+4,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag am Ende des Jahres bei 5,6 Prozent, das waren 0,2 Prozentpunkte mehr als im Vormonat.

„Zum Jahresende laufen viele befristete Jobs aus. ZusĂ€tzlich lassen Außenbetriebe im Winter in der Regel ihre Arbeit ruhen. Hiervon sind MĂ€nner stĂ€rker betroffen als Frauen”, erklĂ€rt Gunda Thöle, Bereichsleiterin der Agentur fĂŒr Arbeit Hameln. Die Aussichten zum Jahresbeginn seien unabhĂ€ngig davon gut. “Im Agenturbezirk haben wir die geringste Zahl an Arbeitslosen in einem Dezember seit der Wiedervereinigung. Und mit fast 2900 offenen Stellen im Bestand boten sich auch im Dezember viele BeschĂ€ftigungsmöglichkeiten“, so Thöle weiter.

In den Landkreisen

Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosenzahl in allen drei Landkreisen gestiegen, in Hameln-Pyrmont um 2,4 Prozent, in Holzminden um 3,7 Prozent und in Schaumburg um 2,3 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahr fÀllt das Ergebnis unterschiedlich aus: WÀhrend in den Landkreisen Holzminden (-36/-1,6 Prozent) und Schaumburg
(-405/-9,0 Prozent) ein Minus zu verzeichnen war, stieg die Arbeitslosigkeit in Hameln-
Pyrmont zum Dezember 2018 um 133 Personen (+2,9 Prozent) an.

ArbeitskrÀftenachfrage

Im Dezember sind 878 neue Arbeitsstellen eingegangen, 76 mehr als im Vormonat (+9,5 Prozent) und sogar 111 mehr als im vergangenen Jahr (+14,5 Prozent). Im Stellenbestand sind derzeit 2.879 Stellen. Im Vergleich zum November stieg dieser um 114 Stellen an. Vor einem Jahr waren es noch 131 mehr (-4,4 Prozent).

UnterbeschÀftigung

ErgĂ€nzend zur gesetzlich definierten Arbeitslosenzahl veröffentlicht die Agentur fĂŒr Arbeit Angaben zur UnterbeschĂ€ftigung. Hiermit werden neben den Arbeitslosen auch Personen dargestellt, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie an Maßnahmen teilnehmen oder erkrankt sind. Die UnterbeschĂ€ftigung (ohne Kurzarbeit) betrug nach vorlĂ€ufigen Angaben im Dezember 15.765 Personen, das waren 261 mehr als im Vormonat und auch 16 mehr als im vergangenen Jahr. (red)