Bahnstrecke zwischen Hameln und Elze: SPD-Abgeordnete setzen sich für Brennstoffzellenzüge ein

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Symbolbild. Foto: Archiv

Über die Zukunft der Bahnstrecke zwischen Hameln und Elze wird in der Region aktuell heftig diskutiert. Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Dirk Adomat und Uli Watermann setzten sich dabei für den Einsatz von Brennstoffzellenzügen auf dieser Strecke ein. Sie wollen „diese umweltfreundliche Zukunftstechnologie zu uns in Weserbergland holen, um einen zukunftssicheren Personenverkehr auf dieser Strecke sicherzustellen“, wie Adomat erklärt.

Ihre Idee dazu hätten die beiden SPD-Abgeordneten bereits im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung hinterlegt. „Wir stehen dazu bereits in Kontakt mit dem zuständigen Minister, um die Möglichkeiten eines perspektivischen Einsatzes von Brennstoffzellenzügen zwischen Hameln und Elze auszuloten“, berichtet Watermann. Der seit einem Jahr erfolgreich und ohne große Störungen verlaufende Einsatz von Brennstoffzellenzügen zwischen Cuxhaven und Buxtehude zeige das Potenzial dieser Technologie. „Die Züge fahren dort nicht nur umweltfreundlicher als Dieselloks, sondern sind auch deutlich leiser, was Passagieren und auch Anwohnern der Strecke zugutekommt“, so Watermann weiter.

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Darüber hinaus erhoffen sich die beiden Politiker von der SPD vom Einsatz der Brennstoffzellenzüge auch positive Nebeneffekte für den zukünftigen Verkehr, wie Dirk Adomat erläutert: „Für den Einsatz der Brennstoffzellenzüge muss natürlich ihre Versorgung mit Wasserstoff sichergestellt und entsprechende Tankstellen eingerichtet werden.“ Dies könne auch für Interessenten an wasserstoffgetrieben  Autos von Belang sein. „Wenn wir Wasserstoff als umweltfreundliche Antriebstechnologie im Weserbergland etablieren können, kann davon auch der Individualverkehr profitieren“, so Adomat.

(red)