Anti-Raser-Kampagne im Landkreis: Banner für mehr Rücksichtsnahme im Verkehr

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Anti-Raser-Kampagne
Andreas Stemme, Leiter vom Straßenverkehrsamt beim Landkreis Hameln-Pyrmont, Markus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereiches Hameln – Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr-, Maren Jäschke, PI Hameln-Pyrmont/Holzminden, Dr. Herbert Seutemann, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht, Herr Marquardt und Frau Huber, Anwohner aus Eimbeckhausen, Matthias Feldmann und Ulrich Mathies, PI Hameln-Pyrmont/Holzminden, Bad Münders Bürgermeister Hartmut Büttner und Heidi Pomowski, Leiterin des Dezernates für Ordnung, Soziales und Sicherheit beim Landkreis Hameln-Pyrmont. Foto: Landkreis

Seit dieser Woche stehen sie an der L 401 in Eimbeckhausen: Großformatige Banner mit verschiedenen Aufschriften und Motiven, die unübersehbar an mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr appellieren.

Anti-Raser-Kampagne- Banner
Banner der Anti-Raser-Kampagne. Foto: Lankreis

Die meisten Verkehrsteilnehmer halten sich an die Regeln im Straßenverkehr. „Doch leider gibt es auch diejenigen, die immer wieder zu laut und zu schnell unterwegs sind und mit diesem Verhalten nicht nur ein potenzielles Unfallrisiko für sich und andere darstellen sondern auch rücksichtslos die Ruhe der Anwohner stören: sowohl durch wiederholtes Hin- und Herfahren als auch durch teilweise extreme Geräuschentwicklung,“ so Heidi Pomowski, Leiterin des Dezernates für Ordnung, Soziales und Sicherheit.

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Und genau dieser Personenkreis ist es, der mit der Anti-Raser-Kampagne angesprochen und zum Nachdenken angeregt werden soll. Auch wenn diese Maßnahme als Schritt in die richtige Richtung gewertet wird, dürfen von dieser Kampagne, die der Landkreis gemeinsam mit der Polizei, dem Straßenbauamt und der Kreisverkehrswacht entwickelt hat, keine Wunder erwartet werden. Nach wie vor werde der Verkehr in diesem Bereich auch weiterhin verstärkt von der Polizei und auch den Messbeamten der Kreisverwaltung überwacht.

Zusätzlich wird künftig auch ein Display im Einsatz sein, das an beliebten „Motorradstrecken“ nicht nur die Anzahl der Fahrzeuge erfasst, sondern auch nach Pkw und Krad unterscheidet und diese zählt – zusätzlich werden die Geschwindigkeit und auch die Geräuschemmission gemessen. „Auch den Einsatz dieses Instruments halte ich für absolut sinnvoll, denn damit können wir endlich belastbares Datenmaterial ermitteln und dann wird sich zeigen, wie es sich mit den Durchfahrten und der Geräuschentwicklung tatsächlich verhält“ betont Pomowski.

Sowohl die Banner mit wechselnden Motiven als auch das Display werden von nun an landkreisweit an verschiedenen Stellen eingesetzt.