*** Update, 26. März ***

38 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 26. März, insgesamt 38 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf Hameln, Bad Pyrmont, Aerzen, Bad Münder, Coppenbrügge, Hessisch Oldendorf und Emmerthal.

Von diesen 38 Fällen gelten fünf Personen als geheilt. Die infizierten Patienten befinden sich in Quarantäne und werden medizinisch betreut, vier davon in stationärer Behandlung. Außerdem befinden sich 143 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne.

Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind unter www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.

Übrigens: Bis zum 22. März wurden in Hameln-Pyrmont 869 Tests auf das Corona-Virus durchgeführt.

*** Update, 25. März ***

27 Corona-Infizierte im Landkreis

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind insgesamt 32 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt (Stand 25. März). Von den insgesamt 32 bestätigten Personen gelten fünf Personen als geheilt, sodass es momentan 27 Corona-Infizierte gibt.

Die Fälle verteilen sich auf Hameln, Bad Pyrmont, Aerzen, Bad Münder, Coppenbrügge, Hessisch Oldendorf und Emmerthal. Die infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Sie werden medizinisch betreut, drei davon in stationärer Behandlung.

Außerdem befinden sich 134 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. (red)

*** Update, 24. März ***

23 Corona-Infizierte – Fünf Patienten geheilt

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Hameln-Pyrmont ist auf 23 gesunken. Fünf Patienten gelten als geheilt. Die bislang bestätigten 28 Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf Hameln, Bad Pyrmont, Aerzen, Bad Münder und Coppenbrügge.

Die infizierten Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Sie werden, den Umständen entsprechend, medizinisch betreut, zwei davon in stationärer Behandlung. Außerdem befinden sich 138 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne.

*** Update, 23. März ***

25 Corona-Fälle im Landkreis – drei Personen geheilt

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind am 23. März insgesamt 25 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet wie folgt: zehn in Hameln, acht in Bad Pyrmont, zwei in Aerzen, vier in Bad Münder und einer in Coppenbrügge.

Die betroffenen Patienten wurden isoliert und werden medizinisch betreut. Bei den betroffenen Personen handelt es sich um Personen, die Kontakt zu einer auf den Coronavirus (Sars-CoV-2) positiv getesteten Person hatten.

Die Behörden ermitteln bereits die Kontakte der infizierten Personen, wie eng der Kontakt war und welche erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen durchzuführen sind.

Außerdem befinden sich 132 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. Drei Person befinden sich in stationärer Behandlung.

Drei Personen gelten seit heute als geheilt.

*** Update, 22. März ***
Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 22. März, insgesamt 27 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet wie folgt: zehn in Hameln, zehn in Bad Pyrmont, drei aus Aerzen, drei aus  Bad Münder und einer aus Coppenbrügge. Die betroffenen Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Bei den betroffenen Personen handelt es sich um Personen, die Kontakt zu einer auf den Coronavirus (Sars-CoV-2) positiv getesteten Person hatten.

Kontakte werden ermittelt
Die Behörden im Landkreis Hameln-Pyrmont ermitteln bereits die Kontakte der infizierten Personen, wie eng der Kontakt war und welche erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen durchzuführen sind.

Außerdem befinden sich 118 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne.   Eine Person befindet sich in stationärer Behandlung.

*** Update, 19. März ***

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 19. März, insgesamt 19 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich wie folgt: neun in Hameln, sechs in Bad Pyrmont, zwei in Aerzen und jeweils einer Bad Münder und Coppenbrügge.

Die betroffenen Patienten befinden sich in Quarantäne und werden, den Umständen entsprechend, medizinisch betreut. Die Behörden ermitteln bereits die Kontakte der infizierten Personen.

Außerdem befinden sich 77 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. Eine Person befindet sich in stationärer Behandlung. (red)

Kompostplätze und Entsorgungspark geschlossen

Die Kreisabfallwirtschaft (KAW) schließt ab Freitag, 20. März, alle Kompostplätze in den Städten und Gemeinden sowie den Entsorgungspark in Hameln mit dem dortigen Kompostplatz und Wertstoffplatz. Die Schließung der Anlagen erfolgt auf unbestimmte Zeit. (red)

*** Update, 18. März ***

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 18. März, insgesamt 13 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet wie folgt:
sechs in Hameln, vier in Bad Pyrmont und jeweils einer in Aerzen, Bad Münder und Coppenbrügge.

Die betroffenen Patienten befinden sich in Quarantäne und werden, den Umständen entsprechend, medizinisch betreut. Es handelt sich sowohl um Reiserückkehrer, als auch um Personen, die Kontakt zu einer auf den Coronavirus (Sars-CoV-2) positiv getesteten Person hatten. Die Behörden ermitteln bereits die Kontakte der infizierten Personen, wie eng der Kontakt war und welche erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen durchzuführen sind.

Außerdem befinden sich 71 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne. Eine Person befindet sich in stationärer Behandlung.

*** Update, 17. März ***

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, 17. März, insgesamt neun Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet wie folgt: Fünf in Hameln, zwei in Bad Pyrmont und jeweils einer in Aerzen und Coppenbrügge.

Die betroffenen Patienten wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Sie werden, den Umständen entsprechend, medizinisch betreut.

Bei den betroffenen Personen handelt es sich nach Angaben aus dem Kreishaus sowohl um Reiserückkehrer, als auch um Personen, die Kontakt zu einer auf den Coronavirus (Sars-CoV-2) positiv getesteten Person hatten. Die Behörden im Landkreis ermitteln bereits die Kontakte der infizierten Personen, wie eng der Kontakt war und welche erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen durchzuführen sind.

Außerdem befinden sich 61 Personen der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne.
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*** Update, 17. März ***
Die Sumpfblume in Hameln bleibt nach aktuellem Stand bis zum 18. April geschlossen.
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*** Update, 16. März ***
Das Café Kinderwagen und das Café Entdeckerbude im FiZ – Familie im Zentrum Hameln – bleiben voraussichtlich bis zum 18. April geschlossen.
Mehr Infos gibt es unter www.fiz.hameln.de.
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*** Update, 13. März ***

Hallenbad Einsiedlerbach – vorsorgliche Schließung

Aufgrund erforderlicher Vorkehrungen zur Eindämmung und Verbreitung des Corona-Virus schließt die Aquasport Hameln ab Samstag, 14. März, bis auf Weiteres das Hallenbad Einsiedlerbach. Diese Maßnahme ergreift die Aquasport Hameln sowohl im Sinne der Gesundheit ihrer Badegäste als auch ihrer Mitarbeiter. Neben dem Schutz der Mitarbeiter und Gäste vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus steht insbesondere das Ziel, die potenziellen Infektionsketten so früh wie möglich zu unterbrechen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist bei der Aquasport Hameln kein Infektions- oder Verdachtsfall bekannt. (red)

Stationärer Abstrichdienst ist ab sofort im Einsatz!

Hameln-Pyrmont. Nachdem am letzten Wochenende der mobile Fahrdienst damit begonnen hat, in Verdachtsfällen direkt bei den Patienten zu Hause Abstriche zu nehmen, ist ab heute in Hameln zusätzlich ein stationärer Abstrichdienst von 17 bis 21 Uhr im Einsatz.

An dieser Station, in der medizinisches Personal vom DRK tätig ist, werden ausschließlich Patienten behandelt, also sog. Verdachtsfälle, die von einem Hausarzt überwiesen worden sind und einen Auftrag zur Abstrichnahme  des Hausarztes  vorlegen können.

„Mit dieser Einrichtung wird hier im Landkreis eine weitere Möglichkeit geschaffen, die Arztpraxen bei der Testung auf eine Corona-Infektion zu entlasten. Daher bitten wir um Verständnis dafür, dass in dieser Station nur begründete Fälle, also ärztlich überwiesene Menschen, angenommen und getestet werden können“ betont Dr. Silke Farin, Leiterin des Gesundheitsamtes. (red)

Anfragen auf eine Abstrichnahme ohne Überweisung werden abgewiesen!

Alle aktuelle Informationen, Hinweise und Hotlines zu Covid-19 sind unter www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.

Museum geschlossen

Aufgrund der fortschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus ist das Museum Hameln ab Freitag, 13. März, bis auf Weiteres geschlossen. Alle Veranstaltungen, auch gebuchte Führungen etc., müssen leider abgesagt werden. Das Museumsteam bleibt vorerst weiterhin erreichbar: [email protected], Tel. 05151/202 1217. (red)
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*** Update: 12. März ***

Ab Montag: Schulen und Kitas geschlossen

Hameln-Pyrmont. Die Schulen bleiben zu. Ab Montag, 16. März bis 18. April 2020 findet kein Unterricht statt. Auch die Kindertagesstätten bleiben geschlossen.

Es soll für kleinere Kinder bis Jahrgang 8 eine Notbetreuung geben, falls die Eltern z.B. im Rettungsdienst, bei der Polizei oder bei anderen besonders wichtigen Einrichtungen arbeiten. Soziale Kontakte sollen in der Zeit insgesamt vermieden werden.

Unis und Fachhochschulen sind ebenfalls betroffen. Medizinstudierende können als Pflege- oder Pflegehilfskräfte arbeiten. Hochschulbibliotheken werden als Aufenthaltsort geschlossen, die Verleihe soll weitergehen. Die landeseigenen Museen und Theater schließen ebenfalls zunächst bis Mitte April.

Ministerpräsident Weil: Das öffentliche Leben schaltet um zwei Gänge runter – es wird reduziert, “aber nicht abgeschaltet”. (red)

Offizielle Informationen zu den Schulausfällen -> Landesregierung Niedersachsen

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Zweiter Corona-Fall im Landkreis

Wie der Landkreis mitteilt wurde am 12. März ein weiterer Fall einer Corona-Infektion in Hameln-Pyrmont bestätigt. Die betroffene Patientin befinde sich in häuslicher Quarantäne, werde von ihrem Hausarzt medizinisch betreut und befinde sich in einem guten Zustand.

Ersten Erkenntnissen zufolge hat sich die in Bad Pyrmont lebende Erkrankte in Österreich aufgehalten und sich aller Wahrscheinlichkeit nach dort mit dem Virus infiziert. Die letzten Tage habe sie mit ihrem Ehemann zu Hause verbracht, der ebenfalls getestet und häuslich isoliert wurde. Die Kontaktpersonen der Patientin werden ermittelt.

Erlass einer Allgemeinverfügung zum Umgang mit Reiserückkehrern

Um die rasante Ausbreitung des Virus zu beeinflussen gilt es insbesondere, Infektionsketten zu unterbrechen und kontaktreduzierenden Maßnahmen wie Betretungs- und Besuchsverbote durchzusetzen. Demzufolge hat der Landkreis Hameln-Pyrmont heute auf Weisung des Niedersächsichen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung eine Allgemeinverfügung erlassen, die den Umgang mit Reiserückkehrern aus Risikogebieten im Zusammenhang mit Gemeinschaftseinrichtungen regelt und ab sofort in Kraft tritt.

Die Allgemeinverfügung basiert auf dem Infektionsschutzgesetz und untersagt Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend den jeweils aktuellen Festlegungen durch das Robert-Koch-Institut aufgehalten haben, das Betreten bestimmter Einrichtungen. Dazu zählen unter anderem Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte, Schulen und Heime für ältere und pflegebedürftige Menschen. Diese Maßnahme dient dazu, die Ausbreitung des neuen Erregers einzudämmen sowie den Schutz vulnerabler Personengruppen sicherzustellen. Darüber hinaus tragen die Maßnahmen für die erfassten medizinischen Einrichtungen auch zur Aufrechterhaltung der Versorgungskapazitäten bei.

Die ausführliche Allgemeinverfügung sowie alle aktuellen Informationen, Hinweise und Hotlines zu Covid-19 sind unter www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden. (red)

(Weitere Infos z.B. zu entfallenden Veranstaltungen gibt es auch hier.)

Die wichtigsten Seiten / Telefonnummern auf einen Blick:

Bürgertelefon Hameln für allgemeine Fragen: 05151 / 903-5999

Ärztliche Notdienst: 116 117

Gesundheitsamt Hameln: 05151 9035555

Robert Koch Institut: https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

Bundesministerium für Gesundheit: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Corona Ausbreitung Live Karte: https://www.rs2.de/news-und-service/corona-aktuell/

Unterschied zwischen Grippe und Covid-19: https://www.spiegel.de/…/coronavirus-was-unterscheidet-covi…

Richtiges Verhalten bei Verdacht auf COVID-19: https://www.johanniter.de/…/kranke…/corona-verdacht-was-tun/

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Update: die Echtzeitkarte

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Von Gabriele Laube

Ein erster COVID-19-Fall ist am Dienstag, 10. März, im Landkreis Hameln-Pyrmont bekannt geworden. Ein 48jähriger Mann aus Hameln ist an dem Corona-Virus erkrankt. Er und seine Angehörigen befinden sich in Quarantäne. Auf einer Pressekonferenz informierte der Landkreis zum Fall. Da der Mann am Wochenende an einer größeren Feier in Osnabrück teilgenommen hat, werden dort jetzt Kontaktpersonen gesucht.

Hameln-Pyrmont, Holzminden und Osnabrück

Der erste Kreisrat Carsten Vetter gab einen Überblick zum Geschehen. Der Hamelner war bis Mittwoch, 4. März, mit einer neunköpfigen Gruppe zum Skifahren in Österreich. Ein 49jähriger Teilnehmer aus dem bayrischen Schwandorf zeigte zwei Tage nach seiner Rückkehr Corona-Symptome und wurde positiv getestet. Der 48jährige Hamelner fühlte sich gesund und war noch am Freitag, 6. März, auf seiner Arbeitsstelle in Holzminden in Kontakt mit zwei Kollegen, sowie auf einer privaten Feier mit 150 bis 200 Personen in Osnabrück. Am Sonntag erkrankte der Mann, der Test durch den mobilen Abstrichservice fiel positiv aus, COVID-19.

Leben in Quarantäne

Mit seiner Lebensgefährtin sowie deren nicht schulpflichtiger Tochter befinde sich der Kranke seitdem in Isolierung in ihrem Einfamilienhaus. Der Mann weist nur leichte Grippesymptome auf, die Angehörigen sind bisher nicht betroffen. Die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Silke Farin, geht aber davon aus, dass eine Infektion im häuslichen Umfeld kaum vermeidbar ist, zumal die Ansteckungsgefahr schon zwei Tage vor Ausbruch der Erkrankung besteht.

Vetter: „Wir nehmen diesen Fall sehr ernst, doch es besteht noch kein Grund zur Panik“

Laut Vetter wird die Lage bereits seit dem 27. Februar täglich neu bewertet, um eine Verbreitung der Krankheit zu minimieren. Er weist darauf hin, dass es bislang noch gelingt, die Infektionskette nachzuweisen. So ist es möglich, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und es bleibt mehr Zeit für Gegenmaßnahmen. In enger Zusammenarbeit mit den mitbetroffenen Landkreisämtern Holzminden und Osnabrück werden nun alle Personen, die Kontakt zu dem Erkrankten hatten, gesucht.

Den Veranstaltern größerer Events ab 1.000 Besucher empfiehlt der Landkreis eine Absage oder Verschiebung, doch letztendlich sei es der Veranstalter, der das Risiko einschätzen müsse, gibt Vetter zu bedenken. Oberbürgermeister Claudio Griese überlegt für Hameln, auch darunter zu gehen, doch entscheidend sei die Anzahl an Infektionen. Für die Mystica Hamelon als Freiluftveranstaltung sei das Ansteckungsrisiko als gering eingeschätzt worden.

Die Anzahl der Abstriche durch den mobilen Fahrdienst am Wochenende gab Facharzt Dr. Ludwig Grüter vom nordlab Labor mit etwa 15 an, ansonsten kommen etwa 300 bis 400 Proben täglich im Labor an. Bei einer mittleren Inkubationszeit von vier bis fünf Tagen ist mit einer steigenden Probenzahl zu rechnen.

Was geschieht nach dem Test?

Nach vier bis fünf Stunden steht das Ergebnis des Labortests fest, erklärt Dr. Farin. Ist es positiv, greifen die seit 27. Februar geplanten Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung der Erkrankung. Die Kontaktpersonen werden dabei in zwei Kategorien eingeteilt. Personen der Kategorie 2 weisen ein geringeres Infektionsrisiko auf. Sie haben keine direkten oder nur kurze Kontakte von weniger als 15 Minuten zu den Erkrankten, oder halten sich nur im gleichen Raum auf. Doch auch ihnen wird nahegelegt, ihre sozialen Kontakte einzuschränken und Veranstaltungen nicht zu besuchen. COVID-19-Erkrankte und deren Face-to-Face-Kontakte gehören in die erste Kategorie, denn für sie wird vom Gesundheitsamt eine Quarantäne angeordnet.

Das Gesetz zum Infektionsschutz

Wer infiziert ist, darf sein Umfeld nicht verlassen. Es gilt bundesweit das Infektionsschutzgesetz. Betroffene dürfen nicht mehr vor die Haustür und vor Betreten von Balkon oder Terrasse muss sicher sein, dass sich dort keine anderen Menschen aufhalten. Bei eingezäunten Grundstücken dagegen dürfen sich Erkrankte auch im Garten aufhalten. Die Regel gilt auch für Familien mit Kindern. Wer gegen angeordnete Quarantäne verstößt, kann mit Freiheitsentzug bestraft werden.

In engem Kontakt mit Erkrankten

In der Regel dauert die Inkubationszeit für COVID-19, die Zeit zwischen Ansteckung und dem Ausbruch der Erkrankung, etwa vier bis fünf Tage, etwa 14 Tage gilt die Isolierungsanordnung in der Regel. Die Ärztin empfiehlt Betroffenen in ihrem Zuhause, eine räumliche und zeitliche Trennung einzuhalten. Hält sich die kranke Person im Bad auf, sollte anschließend gut gelüftet werden. Das Gesundheitsamt erfragt täglich per Telefon den gesundheitlichen Zustand der Isolierten. Diese müssen sich beobachten, zweimal täglich ihre Temperatur messen und ein Tagebuch führen. Betroffene können darauf hoffen, dass ihr Lohn fortgezahlt wird. Wie lange ist allerdings abhängig von den individuellen Umständen.

Bürgertelefon eingerichtet

Wer befürchtet, sich mit dem Corona-Virus angesteckt zu haben, wird gebeten, zuerst telefonisch den Hausarzt zu kontaktieren, um eine eventuell erforderliche Behandlung zu besprechen oder außerhalb der Sprechzeiten den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 anzurufen. Für weitere Fragen ist das neu eingerichtete Bürgertelefon für den Landkreis Hameln-Pyrmont unter 05151/903 5999 von 8 bis 20 Uhr erreichbar.