Vor gut zwei Wochen ist das Soforthilfeprogramm für Unternehmen im Landkreis Hameln-Pyrmont angelaufen, aus dem jetzt die erste Million ausgegeben ist. Nach Angaben vom Landkreis wurden die Anträge von knapp 300 Antragstellern positiv beschieden und eine Fördersumme von jetzt insgesamt 1.011.700 Euro ausbezahlt.

Die Anträge kommen aus allen kreisangehörigen Kommunen, außer der Stadt Hameln: am stärksten ist die Nachfrage aus Bad Pyrmont mit mehr als 80 Anträgen, dicht gefolgt von Hessisch Oldendorf mit 70 Anträgen.

Mit einer breiten Mehrbreit haben Anfang des Monats alle erforderlichen politischen Gremien im Landkreis Hameln-Pyrmont den Weg für das fünf Millionen Euro schwere kommunale Rettungspaket frei gemacht.

„Es freut mich sehr, dass es uns in diesen schwierigen Zeiten parteiübergreifend gelungen ist, mit einem gemeinsamen Soforthilfeprogramm ein starkes Zeichen für unsere Unternehmerschaft im Landkreis Hameln-Pyrmont zu setzen“, so Landrat Dirk Adomat.

Der Landkreis Hameln-Pyrmont kofinanziert das Programm mit 2,5 Millionen Euro. Die acht kreisangehörigen Städte und Gemeinden beteiligen sich entsprechend ihrer jeweiligen Einwohnerzahl mit weiteren 2,5 Millionen Euro.

Die Stadt Hameln fungiert für ihren Bereich als Bewilligungsbehörde, für die anderen Städte und Gemeinden nimmt der Landkreis diese Funktion gebündelt wahr.
Alle Informationen zu dem kommunalen Förderprogramm sowie zur Antragstellung sind unter www.hameln-pyrmont.de/hinweisefuerunternehmen.de zu finden.