Dem Fortschritt auf die Sprünge helfen – Johannes Schraps zur Gleichstellung von Mann und Frau

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Schraps SPD
SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Schraps. Foto: privat

Der Internationale Frauentag steht in diesem Jahr unter dem Zeichen „Press for Progress“. In seinem Global Gender Report hat das Weltwirtschaftsforum im vergangenen Jahr errechnet, dass es unter den jetzigen Umständen noch 100 Jahre dauern wird, bis die Gleichstellung der Geschlechter erreicht ist. „Damit der Fortschritt an Fahrt aufnimmt, müssen wir auf die Tube drücken – auch in Deutschland. Deshalb hat die SPD dafür gesorgt, dass zahlreiche gleichstellungpolitische Verbesserungen im Koalitionsvertrag verankert wurden“, erklärt der hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps.

So soll das Recht auf befristete Teilzeit bald Gesetz werden. Für die Gleichstellung der Geschlechter sei das ein Riesenschritt. „Frauen und Männer haben endlich die Möglichkeit, nach einer Teilzeitphase wieder auf die vorherige Arbeitszeit aufzustocken – und nicht länger in der Teilzeitfalle stecken zu bleiben“, so Schraps.

Einen besonderen Schwerpunkt wollen die künftigen Koalitionspartner auf die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen setzen. Diese Frauen sollen gestärkt werden, indem ihnen mit einem Aktionsprogramm zur Prävention von Gewalt, der Verbesserung des Hilfesystems und einer gesicherten Finanzierung von Frauenhäusern der sichere und geschützte Weg aus der Gewaltspirale ermöglicht wird.

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Vor 100 Jahren haben Frauen das erste Mal gewählt und konnten gewählt werden. Sie selbst waren es, die für ihr Recht auf die Straße gingen und diesen Erfolg als ihren eigenen feiern konnten. Doch heute sind Frauen noch immer nicht angemessen in den Parlamenten beteiligt. Der Anteil von Frauen im Bundestag ist seit der jüngsten Bundestagswahl sogar gesunken: Von zuletzt 36,5 Prozent auf nunmehr 30 Prozent. „Das ist eindeutig zu wenig“, sagt Schraps, und betont: „Es ist unsere Pflicht dafür zu sorgen, dass im Bundestag, im Europaparlament und in den Kommunalparlamenten Frauen zur Hälfte das Sagen haben. Um diese Missstände 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts zu beenden, müssen wir jetzt handeln“, so Schraps.

(red)